Klimaprobleme finden zu wenig Beachtung

Klimaprobleme finden zu wenig Beachtung

Klimaprobleme finden zu wenig Beachtung

Wenn man die Mainstream-Medien betrachtet, so wird dort über die Klimakrise nur dann berichtet, wenn sich irgendwo ein großes Naturereignis in Form von Sturzregen, Waldbränden oder auch Wirbelstürmen und Hungersnöten ereignet hat. Solche Schreckensereignisse sind dann ein bemerkenswertes Thema, … für kurze Zeit.

Hingegen werden die Normalverbraucher fast zu jeder Zeit mit Informationen über die Pandemie fast erschlagen. So wichtig wie die Aufklärung über die Pandemie auch ist, so fehlt doch parallel ein Eingehen auf die Klimakrise. Dabei sind die Auswirkungen des Klimas langfristig nicht einmal vergleichbar. Jeden Tag wird die Angst vor der Pandemie neu geschürt, dagegen sind es kümmerliche Nachrichten, wenn irgendwo eine neue Energieform in Betrieb genommen wurde.

Man muss aber nicht den Medien allein die Schuld an dieser Art Berichterstattung geben. Es ist die Regierung, die heute fast alle Änderungen, bezogen auf die Klimaprobleme nicht nach außen dringen zu lassen will oder wirklich ein Mangel an möglichen Lösungen vorliegt. Dagegen gibt es fast stündlich Verlautbarungen zum Corona-Problem. Es kann von Regierung und den Medien nicht oft genug erklärt werden, wie gefährlich diese Viren doch sind. Es wird versucht, den Bürgern so viel Angst wie möglich einzujagen. Wegen der Klimakrise wird alles Andere nur unter dem Tisch verhandelt. Hier wird alles versucht, die Bürger nicht zu erschrecken. Aber auch bei den Mainstream-Medien ein gleiches Verhalten. Sie werden nicht einmal darüber aufgeklärt, in welch einen Zustand die Erde, Natur und Klima versetzt wurden. Gerade die besser Ausgebildeten tragen hier die größte Schuld.

Hört man die Wirtschafts- und Klimafachleute dagegen an, dann sind die Bedenken riesengroß, dass die Klimaziele nicht zu erreichen sind. So ist es verständlich, dass die Bürger sich so verhalten, ob alles so wie gehabt weiterlaufen kann. Dabei sagen die Fachleute, dass es allein mit der Umstellung auf klimaneutrale Energie nicht getan sein wird. Und das schon deshalb nicht, weil die verstärkte Anwendung von künstlicher Intelligenz mit einem erhöhten Energieverbrauch verbunden ist.

Anstatt alles daran gesetzt wird, hier sparsam umzugehen, wird so der Energieverbrauch in Zukunft auch noch gesteigert. Weiterhin setzt die Regierung auf Umsatzsteigerung. Sie haben es wohl noch nicht begriffen, dass schon längere Zeit über unsere Verhältnisse gelebt wird. Die Natur wird so immer noch mehr ausgebeutet und kann das nicht mehr leisten. Die Folgen sind ersichtlich, 50% Artensterben, große Dürregebiete, hungernde Länder. Der Großteil der am weitesten entwickelten Länder verschließt seine Augen davor. Es stehen weiter Flug- und Schiffsreisen auf dem Programm, die größten Schädiger von Umwelt und Klima.

Auffallend ist, dass Entscheidungen allein von der Regierung getroffen werden. Und die getroffenen Entscheidungen werden nicht einmal begründet, das gemeine Volk soll also weiterhin vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Nur keine Diskussion beginnen, jede abweichende Meinung gehört unterdrückt. Die Regierung hat es geschafft, durch Gesetze zu verhindern, dass das Volk seine andere Meinung auch nur öffentlich kundtun darf. Es scheint so, als ob das Volk zu reinen Untertanen deklariert wurde.

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Wie wichtig wäre es hingegen, das gesamte Volk in die Veränderungen einzubeziehen! Nur so könnte das Volk, gerade was das Klima angeht, besser mitarbeiten. Es gibt mehr verständnisvolle Menschen, als die Regierung wohl wahrhaben möchte. Überall auf der Welt nehmen die Unwetterkatastrophen zu. In den Medien wird das dann einen Tag lang erwähnt und dann geht es wieder weiter mit der Pandemie. Man hat allen einen Mundschutz in zweifacher Hinsicht verordnet. Man hat zu einem Totalitarismus gefunden, das Volk ist zu einem Untertanengeist verurteilt. Jeder abweichende Gedanke wird als verbrecherisch deklariert. Das ist also aus einem Volk der Dichter und Denker geworden. Es ist der reinste Materialismus, der hier ausgebrochen ist. Dazu gesellt sich dann auch noch der große Egoismus. Wie kann unter solchen Umständen wohl noch die Klimarettung zu lösen sein. Wenn die Regierung immer noch an einer Umsatzsteigerung interessiert ist. Es wurde sogar beschlossen, die Rüstungsausgaben noch einmal um eine Milliarde zu erhöhen. Es findet eine Volksverdummung statt, jegliches Gemeinschaftsdenken ist unterbunden. Das große Schweigen hat eingesetzt. Diskussionen werden von Beginn an unterdrückt. Die Versammlungsfreiheit ist aufgehoben. Gerade in Richtung Klima wäre es doch so wichtig, diese Themen gemeinschaftlich anzugehen. Es wird nicht ohne größere Einschränkungen möglich sein, aus diesem Dilemma herauszukommen.

Es besteht ein Mangel an Individualität, ein Mangel an Vernunft, ein Mangel an Integrität, ein Mangel an Wahrhaftigkeit und ein Mangel an Hoffnung laut Eugen Drevermann. Mit seiner ihm eigenen Präzision und Eindringlichkeit zeichnet er das Bild einer Gesellschaft, die das Wesentliche aus den Augen verloren hat.

Claus Meyer

Claus Meyer Screenshot pressenza
Claus Meyer

Claus Meyer, geboren 1930, hat Nachrichtentechnik studiert und befasst sich aus Leidenschaft mit Geldsystem und Ökonomie. Er ist Verfasser des Buches „Mensch bleiben“, welches 2017 im Tredition Verlag erschienen ist. Wir publizieren seinen Text im Rahmen unserer Medienpartnerschaft mit Pressenza. Im Original können Sie ihn hier lesen.

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