Klimawandel am Südpol dreimal rascher

Klimawandel am Südpol dreimal rascher
Amundsen-Scott-Station am Südpol Screenshot: Guardian

Klimawandel am Südpol dreimal rascher

Der Südpol in der Antarktis gilt als einer der kältesten Orte der Erde – aber er heizt sich zurzeit dreimal schneller auf als jeder andere Punkt auf dem Planeten. Das fanden Wissenschaftler jetzt mit einer aktuellen Studie heraus, über die der britische Guardian berichtet.

Die Wissenschaftler maßen regelmäßig die Temperaturen am Pol auf der dortigen Amundsen-Scott Station direkt am Pol in den zurückliegenden 30 Jahren. Sie stellten dabei fest, dass sich der Temperaturanstieg durch die vom Mensch verursachte Verschmutzung der Atmosphäre mit Treibhausgasen wie Kohlendioxid am Südpol deshalb so potenziert, weil er sich zugleich mit tropischen Einflüssen verstärkt.

Hitzerekord in der Eiswelt des Südpols
Screenshot: Guardian

Normalerweise liegt der Südpol in einer eisigen Region. Dort schwanken die Temperaturen zwischen minus 60 Grad Celsius im Winter und minus 20 Grad in den Sommermonaten der südlichen Halbkugel der Erde.

Die Aufzeichnungen, die die Forscher dabei auswerten, reichen bis ins Jahr 1957 zurück. In dieser Periode kletterte die Quecksilber-Säule im Thermometer auf der Forschungsstation durchschnittlich im Jahr um 1,8 °C. Mit über 200 Computersimulationen von Wettermodellen und deren Ergebnisvergleichen fanden die Wissenschaftler heraus, dass davon 1 Grad Celsius auf den vom Menschen induzierten Wandel zurückgeht.

red

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