Klimaschutz ist keine Aufgabe der Jugend

Foto: Pixabay CC/PublicDomain

(Keine?) Angst: Wir erleben es noch (fast) alle. Die Folgen des Klimawandels spüren auch die meisten der heute schon an ihre Rente denkenden Menschen – und zwar mit voller Wucht.

Nicht bloß die junge Generation beschäftigt sich – wie Greta Thunberg und Tausende der demonstrierenden Schülerinnen und Schüler, die uns endlich zum Handeln auffordern - mit dem Treibhauseffekt der Erde. Auch diejenigen, die weit mehr „Schuld“ an der Misere tragen als diese Jungen, sollten sich – im eignen Interesse – kümmern. Das belegt eine jetzt in Mother Nature Network (MNN) zitierte demografische Studie: Denn viele leben 2050 noch.

Das ist zunächst und vor allem toll. Jedoch wirbeln dann die Folgen der Erderwärmung ihren „Ruhestand“ kräftig über den Haufen.

Keinesfalls ist es nämlich so, dass die so genannnten „Babyboomer“ 2050 nicht mehr unter uns weilen. Laut Statistik erleben viele Millionen die Zeit der heftigsten Klimaturbulenzen noch – genau aber zu einer Zeit, in der sie aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters kaum noch wehrhaft dagegen sein werden und in der sie nicht mehr einfach umsiedeln können, wenn Hitzewellen oder Überschwemmungen ihr Hab und Gut vernichten oder schlimmer, Leib und Leben bedrohen.

Jetzt wäre noch Zeit zum Handeln. Jetzt ist genau jene Generation noch handlungsfähig und sitzt sogar oft an den Schalthebeln, sie in Politik und Wrtschaft noch umzulegen. Also tut was. Schiebt nicht auch diese Aufgabe noch an Eure Kinder und Enkel ab.

 

Gerd Pfitzenmaier

 

 

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