Manaus Bürgermeister bittet Greta Thunberg um Hilfe

Manaus Bürgermeister bittet Greta Thunberg um Hilfe
Foto: EU-Parlament (CC BY 2.0)

Manaus Bürgermeister bittet Greta Thunberg um Hilfe

Brasilien ist derzeit der Corona-Hotspot in Südamerika. Und das nicht zuletzt durch die Politik von Präsident Bolsonaro. Vor allem im Amazonas-Wald sind bereits viele der dort lebenden Ureinwohner am Coronavirus erkrankt bzw. gestorben. Der Bürgermeister der Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, Arthur Virgilio Neto,  hat sich nun mit einem kurzen Video an Greta Thunberg gewandt und um Hilfe gebeten:

ntv schreibt zur Situation in Brasilien: „Im Bundesstaat Amazonas, dessen Hauptstadt Manaus ist, sind bereits mehr als 500 Menschen an Covid-19 gestorben, darunter viele Ureinwohner. Den Krankenhäusern in der Region fehlt es massiv an Material. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP hatte Neto kürzlich die Corona-Krise in seiner Stadt mit „Szenen eines Horrorfilms“ vergleichen. In mehreren Fernsehinterviews über die Corona-Pandemie brach der Kommunalpolitiker in Tränen aus.“

Illegale Amazonas-Rodung erreicht Rekordwerte
Regierungsdaten aber zeigen, dass illegale Holzfäller und Landspekulanten mit dem Ausbruch des Coronavirus nicht aufgehört haben, den Wald zu zerstören. Sie haben im Gegenteil jetzt Hochkonjunktur. 

Greta Thunberg hat am selben Tag einen Tweet von Greenpeace zur Situation in Amazonas kommentiert:

In der Zwischenzeit erfährt Bürgermeister Neto auch Unterstützung von Künstlern wie Paul McCartney, Meryl Streep oder Brad Pitt. Laut ntv fordert der Fotojournalist Sebastião Salgado in einem offen Brief von Brasiliens Staatschef, die Ureinwohner vor der Corona-Pandemie zu schützen. Der Brief sei auch von Madonna und Richard Gere unterzeichnet worden.

red



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