memo Stiftung geht an die Öffentlichkeit

memo Stiftung geht an die Öffentlichkeit
Foto: memo Stiftung

memo Stiftung geht an die Öffentlichkeit

Vom Wissen zum Tun: Bereits im November 2019 wurde die memo Stiftung von Jürgen Schmidt, Mitbegründer der memo AG, ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist die Förderung der Forschung und Entwicklung sowie die Konzeption und Weitergabe von Bildungsangeboten zur Unterstützung eines nachhaltigen Konsums. Das erste Projekt ist ein Plakatwettbewerb in der Region Mainfranken – der Publikumspreis wird nun durch ein überregionales Online-Voting ermittelt.

Ziele der memo Stiftung
memo Stiftung Schmidt
Stiftungsgünder Jürgen Schmidt Foto: memo Stiftung

Die memo Stiftung versteht sich als Impulsgeber für die notwendige Veränderung und als Mittler zwischen Personen, Unternehmen und Interessensgruppen, um nachhaltigen Konsum und eine neue Definition von Wohlstand möglichst weit und breit in die Gesellschaft zu tragen. Sie will ihren Beitrag dazu leisten, dass wir unser Verhalten in Richtung mehr Nachhaltigkeit ändern.

Dafür erforscht und entwickelt die Stiftung Konzepte für ökologisch erzeugte und fair gehandelte Produkte, die nach richtungsweisenden Kriterien hergestellt werden. Außerdem fördert sie Wissenschaft und Forschung zu Ressourcenschonung durch Wiederverwertung, geschlossene Materialkreisläufe, erneuerbare Energien und auf Nachhaltigkeit optimierte Technologien und ergründet die psychologischen Voraussetzungen und sozialen Rahmenbedingungen für Verhaltensänderungen hin zu ressourcenschonenden Konsummustern und einer nachhaltigen Lebensweise. Die memo Stiftung möchte Verbraucherinnen und Verbraucher aufklären, um mehr Bewusstseins für ökologisch erzeugte und fair gehandelte Produkte zu schaffen – vom Kauf bzw. der Miete über den Einsatz und die Anwendung bis hin zur Wiederverwertung.

Und letztlich werden Bildungsangebote für alle gesellschaftlichen Gruppen zu Ökologie und Umweltschutz, fairen Handelsbeziehungen, Ressourcenschonung und Materialgesundheit unterstützt.

Erstes Projekt: Kreativ-Wettbewerb in Mainfranken

Vom 15. Mai bis 12. Juli 2021 ist die memo Stiftung nun erstmals mit einem Plakatwettbewerb an die Öffentlichkeit gegangen. Unter dem Motto „DU machst den Unterschied! – vom Wissen zum Tun“ wurde dazu aufgerufen für Nachhaltigkeit aktiv und kreativ zu werden: Künstlerinnen und Künstler, Kreative und alle in der Region Mainfranken, die mitmachen wollten, waren aufgefordert, ihre Idee für nachhaltiges Leben und nachhaltigen Konsum in einen kreativen Plakatentwurf umzusetzen.

Eine unabhängige Jury aus Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Politik, Wirtschaft und NGOs – darunter Martin Heilig, Umweltbürgermeister der Stadt Würzburg, und Lothar Hartmann, Nachhaltigkeitsmanager der memo AG – wählt nun die drei Sieger-Entwürfe aus.

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Zusätzlich wird aus allen Beiträgen, die es in die engere Wahl geschafft haben, bis zum 8. August überregional per Online-Voting unter www.memo-stiftung.de/online-voting der Publikumspreis ermittelt. Die Bekanntgabe der Gewinnerinnen und Gewinner erfolgt dann anschließend.

Neben Geldpreisen für die ersten drei Plätze und memolife Einkaufsgutscheinen für alle, die es auf die Shortlist und damit ins Online-Voting geschafft haben, werden die prämierten Entwürfe ab Anfang September auf Großflächen in Mainfranken plakatiert und damit das Engagement der Gewinnerinnen und Gewinner sichtbar gemacht. Außerdem möchte die memo Stiftung mit dieser öffentlichkeitswirksamen Aktion ein Bewusstsein dafür wecken, dass Wissen noch keine Veränderung hin zu mehr Nachhaltigkeit bringt, sondern aktives Tun das Gebot der Stunde ist.

Zudem will die Stiftung eine breite Öffentlichkeit – Kommunen, Institutionen, Vereinigungen und Einzelpersonen – auf ihre Tätigkeit aufmerksam machen: Jeder kann sich mit einer konkreten Projektidee an die memo Stiftung wenden und sich um Unterstützung in Form von Beratungs- und Schulungsangeboten, Aufbau und Pflege von Netzwerken sowie finanzieller Unterstützung bewerben und natürlich auch selbst Unterstützung in Form einer Spende leisten.

Claudia Silber

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