Naturschutz nicht gegen erneuerbare Energien ausspielen

Naturschutz nicht gegen erneuerbare Energien ausspielen

Naturschutz nicht gegen erneuerbare Energien ausspielen

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Olaf Bandt Vorsitzender des BUND Foto: BUND

Die Äußerungen des neuen Staatssekretärs im Wirtschafts- und Klimaschutzministerium, Sven Giegold, der mit Änderungen im EU-Naturschutzrecht mehr Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien machen will, stoßen unter Umweltschützern auf Widerstand. Im Gast-Kommentar für globalmagazin bringt BUND-Chef Olaf Bandt diesen auf den Punkt: 

„Sven Giegold hat mit uns zusammen Vogelschutz- und andere Naturschutzrichtlinien in Europa verteidigt. Er täte gut daran, dies auch in Deutschland zu tun, um den Koalitionsvertrag einzuhalten.

EU-Naturschutz ist kein Hindernis für die Energiewende.

Giegolds Vorschlag hilft wenig

Das Schrauben an Gesetzen beschleunigt den naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien nicht. Nötig sind eine bessere Personalausstattung, Digitalisierung und verlässliche Standards sowie eine frühzeitige Bürgerbeteiligung.

Dies bestätigen sowohl der Sachverständigenrat für Umweltfragen als auch die Praktiker und Energieerzeuger. Dort wollen wir grüne Taten sehen. Giegolds Vorstoß hilft weder der dringend notwendigen Beschleunigung beim Ausbau der Erneuerbaren noch dem Naturschutz.“

Olaf Bandt

Der Autor ist Vorsitzender des
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

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