Ölpest in Kalifornien

Ölpest in Kalifornien
Screenshot tagesschau.de

Riss in verbogener Pipeline am Meeresgrund

Tagesschau: Taucher haben Hinweise auf die mutmaßliche Ursache der Ölpest vor der südkalifornischen Küste gefunden. Eine Pipeline auf dem Meeresboden sei verbogen und weise einen über 30 Zentimeter langen Riss auf, teilte die US-Küstenwache mit. Demnach sei ein 1,2 Kilometer langes Stück der über 28 Kilometer langen Pipeline seitlich verschoben worden. Die Rohrleitung verbindet eine Förderplattform im Pazifik mit einer Anlage im Hafen von Long Beach. Die Pipeline weise eine Biegung „wie ein Halbkreis“ von etwa 32 Metern auf, teilte die Betreiberfirma mit.

Der Ölfilm auf der Meeresoberfläche war am Freitag entdeckt worden. Die Menge des ausgelaufenen Öls wird inzwischen auf rund 550 000 Liter geschätzt. Entlang der Küste südlich von Los Angeles sind aufgrund der Umweltkatastrophe zahlreiche Strände geschlossen, darunter in den beliebten Badeorten Huntington Beach und Laguna Beach. Gouverneur Gavin Newsom hat für den Bezirk den Notstand ausgerufen, um auf diese Weise mehr Personal und Mittel bereitzustellen. Umweltschützer berichteten von ölverschmierten Vögeln und toten Fischen. Weiterlesen…

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