Omas und Opas hängen Klimawünsche an Liebesbrücken auf

Omas und Opas hängen Klimawünsche an Liebesbrücken auf
Foto: Omas for Future

Omas und Opas hängen Klimawünsche an Liebesbrücken auf

Unter dem Motto: „Gemeinsam für unsere Erde! Aus Liebe.“ machen die Omas for Future mit der Aktion Liebesbrücke am 6. August von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr in vielen deutschen Städten eine Liebeserklärung an unseren Planeten.  Zigtausende bunte Klimabänder wurden in den vergangenen Wochen bundesweit in über 100 Städten von Bürgerinnen und Bürgern des Landes mit ihren Wünschen fürs Klima und Artenschutz individuell beschriftet und gesammelt.

Als Klimabotschafter werden diese nun an Liebesbrücken aufgehängt.

Jede und jeder kennt sie! Die Brücken mit den kleinen Schlössern, auf denen sich Paare ewige Liebe versprechen. Am 6. August wehen an vielen dieser Brücken bunte Klimabänder – als Liebeserklärung an die Erde und als Versprechen, uns auch weiterhin mit Liebe und großer Kraft für sie einzusetzen.

Hier geht es zur Übersicht der teilnehmenden Städte.

Klimabänder im öffentlichen Raum

Seit dem offiziellen Startschuss am 10. Juli 2021 wehen im Rahmen der Aktion Klimabänder in immer mehr Städten bunte Klimabänder im öffentlichen Raum. Jedes Klimaband (oft aus alten Stoffresten) enthält den individuellen Wunsch oder eine Botschaft einzelner Bürgerinnen und Bürger an die Politik oder an andere Menschen des Landes.

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Initiiert wurde die Aktion von den Omas for Future, die damit ihre Sorge um die Zukunft ihrer Kinder und Enkel sichtbar in den Alltag und auf die Straße bringen wollen. Ihr Motto „Handeln! Aus Liebe zu unseren Kindern und zur Erde“ und ihre Motivation soll Anderen Mut machen, denn sie sind sich sicher:  Noch können wir es schaffen! Wir müssen es nur wollen.

Viele Kirchen, Umweltgruppen, Schulklassen aber auch die Parents, Students und Churches for Future haben sich der Aktion Kimabänder mittlerweile angeschlossen – täglich kommen neue Gruppen und Städte dazu. Schirmherr der Aktion ist Franz Alt. Der vielfach ausgezeichnete deutsche Fernsehjournalist profiliert sich heute im Bereich der Umwelt- und Friedenspolitik. Von 1972 bis 1992 leitete und moderierte er das politische Magazin „Report“. Seit 1997 ist er mit der „Sonnenseite“ im Internet aktiv und informiert über aktuelles Geschehen im Energie- und Umweltsektor.

Bundesweite Sternfahrt nach Berlin

„Mit der gleichen Liebe, mit der wir uns für unsere Kinder und Enkel einsetzen, setzen sich die Omas der Zukunft (und Opas auch) nun für unsere Erde ein. Noch können wir diese wunderschöne Erde und damit unsere Lebensgrundlage erhalten. Doch die nächsten zwei Jahre sind entscheidend. Wir wissen, wie es geht. Wir müssen es nur wollen. Wir müssen sofort entschlossen handeln. Dazu fordern die Klimabänder als Stimmen des Volkes alle Politikerinnenund Politiker sowie auch alle Bürgerinnen und Bürger Unternehmen auf. Denn Klima- und Artenschutz geht jede*n etwas an und jede und jeder kann sofort anfangen“, erläutert Cordula Weimann (Omas for Future).

Und Prof. Dr. Harry Lehmann vom Vorstand des Vereins ergänzt: „Ob wir das Ziel des Pariser Klimaabkommens – die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen – einhalten, hängt von unserem entschlossenen Handeln in den nächsten Jahren ab. Darum wendet sich die Initiative Omas for Future als Bewegung unseres Vereins Leben im Einklang mit der Natur eV. vor allem an die Generation 50+. Diese Menschen müssen schnell und konsequent zur Transformation beitragen.“  

Ab 20. August 2021 werden die Klimabänder in einer bundesweiten Sternfahrt bis 11. September 2021 nach Berlin geradelt. Jede*r kann mitradeln – so lange er/sie möchte. Mehr Infos auf der Webseite Klimabänder. In Berlin werden die Klimabänder beim großen Finale: Festival der Zukunft, am Washington Platz aufgehängt – als Stimmen des Volkes und Klimabotschafter wehen sie dort am 11./12. September 2021 im Wind und verdichten sich zu einer Vision einer lebenswerten Zukunft.

red

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