„Querdenker“ radikalisieren sich

„Querdenker“ radikalisieren sich
Screenshot: rbb24.de

„Querdenker“ radikalisieren sich

rbb24.de: Am Anfang stand friedlicher Protest, dann paktierten die „Querdenker“ mit Rechtsextremisten. Inzwischen hat sich ein Teil dieser Corona-Leugner selbst radikalisiert. Ihr Widerstand wird zunehmend extremistisch und gewaltbereit.

Morddrohungen gegen den Virologen und Regierungsberater Christian Drosten und den SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach. Die öffentliche Aufforderung, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) unter seiner Privatadresse Hausbesuche abzustatten. Brandsätze gegen das Robert Koch-Institut. Eine erhängte Schaufensterpuppe als Lynchopfer mit einem „Covid-Presse“-
Schild um den Hals über einer Autobahnbrücke in Minden [wdr.de]. Überrannte Polizeiketten und gebissene Beamte in Berlin.

20 Corona-Demonstranten, die ins Augsburger Landratsamt eindringen, um die Abschaffung der Maskenpflicht in Schulen zu fordern. Die Agenda der „Verfassunggebenden Versammlung“ als erste Phase nach der Überwindung der herrschenden Verhältnisse, die von führenden „Querdenkern“ betrieben wird. Das Bürgerkriegsszenario als Narrativ auf ihren Demonstrationen, auf denen die Namen von anwesenden Journalisten vor dem johlenden Mob über Lausprecher verkündet werden. Drohkulissen vor öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und Zeitungsredaktionen. Hunderte Menschen, die sich in den Tagen der rasant gestiegenen Infektionszahlen an Orten der Maskenpflicht ohne Mund-Nase-Schutz als feixender Flashmob versammeln und Youtube mit ihren Bildern des Widerstands fluten.

Das alles unter den Augen einer Polizei, die der Radikalisierung des Protests bislang wenig entgegensetzt. Nicht weil sie es nicht könnte, sondern weil sie es nicht soll… weiterlesen

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