Razer – bis 2030 ein co2-neutrales Unternehmen

Razer – bis 2030 ein co2-neutrales Unternehmen
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Razer – bis 2030 ein co2-neutrales Unternehmen

Mit annähernd 3 Milliarden Spielern weltweit, also etwa einem Viertel der Weltbevölkerung, ist die Gaming-Branche eine der signifikantesten Zielgruppen, wenn es um die Verringerung von CO2-Emissionen geht. Razer, einer der größten Hersteller von Gaming-Hardware, möchte genau das erreichen und bis 2030 ein co2-neutrales Unternehmen sein. Dazu hat das Unternehmen eine 10 Jahres-Roadmap aufgestellt, in der Vorgaben gemacht wurden, bis wann welches Teilziel erreicht werden soll. Im globalmagazin-Interview haben wir den Sustainability Manager Kenneth Ng sowohl nach den Schwierigkeiten als auch nach den geplanten nächsten Schritten auf dem Weg zu diesem Ziel befragt.

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Kenneth Ng Foto: Razer

Welcher Teil der Roadmap gestaltet sich bisher am schwierigsten und wird die Roadmap angepasst, wenn einzelne Ziele nicht erreicht werden?  

Kenneth Ng: Der Weg in eine nachhaltige Zukunft ist nie einfach. Razer möchte sicherzustellen, dass die Welt auch für unsere zukünftigen Generationen erhalten bleibt. Derzeit wollen wir verstärkt recyceltes Material verwenden und gleichzeitig die Qualität, Haltbarkeit und Nutzererfahrung unserer Produkte erhalten. Das ist ein langer Prozess. Wir konzentrieren uns darauf, bis 2030 alle neuen Produkte aus recyceltem Material herzustellen. Unsere Vision und unser Ziel, die Wiederverwendbarkeit zu fördern und den ökologischen Fußabdruck von Produkten zu beseitigen, werden unsere oberste Priorität bleiben und sich nicht ändern. 

Welche Produkte werden als nächstes das Ecolabel von UL bekommen?   

Mit der erfolgreichen ECOLABEL-Zertifizierung für einige unserer beliebten Mäuse und Tastaturen haben wir den Grundstein gesetzt. Wir möchten allerdings, dass alle Gamer sicher sein können, einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten: Von professionellen E-Sportlern, über MMO-Spieler, bis hin zu Gamern, die nur gelegentlich in ihrer Freizeit spielen. Dank Razers breiten Portfolios an Gaming-Mäusen für alle Arten von Gamern sind wir in der Lage, diesem Anspruch gerecht zu werden. Unser langfristiges Ziel ist es, dass alle unsere Produkte ein ECOLABEL für Nachhaltigkeit bekommen.

Gibt es schon weitere interessante Projekte/Start-ups, in die Razer gerne investieren möchte?   

Wir sind immer auf der Suche nach interessanten Start-ups, die wir mit Kapital unterstützen oder beraten können. Auf diese Weise will Razer Start-ups, die einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten, dabei helfen, schneller in den Markt zu kommen. Oberste Priorität wird die Gaming-Community sein, indem wir die Gaming-Industrie und ihre Produktionsprozesse im Bereich Dekarbonisierung unterstützen. Wir wollen aber auch über die Gaming-Industrie hinaus gehen, da CO2-Einsparungen in allen Bereichen unseres Lebens stattfinden müssen.

Worin besteht der Vorteil für den Kunden, wenn er Restorify nutzt, im Vergleich zu anderen Formen des CO2-Ausgleichs?  

Der CO2-Ausgleich ist nicht neu, insbesondere für Verbraucher in Europa und den USA. Wir haben jedoch festgestellt, dass die derzeitige Aufrechnungsmethode keine Fraktionierung berücksichtigt. CO2-Zertifikate werden in der Regel in Tonnen angegeben, die nicht ohne Weiteres teilbar sind, und Kunden kaufen oft ganze Zertifikate (1.000 kg) anstatt das, was sie wirklich benötigen. Es gibt keine lückenlose und transparente Rückverfolgbarkeit in den CO2-Gutschriften und Razer Restorify zielt darauf ab, diese Marktlücken zu schließen. 

Woher kommen die hohen Standards für das Thema Nachhaltigkeit?  

Der Zusatznutzen ist einer der Schlüsselprinzipien aller guten Standards für Emissionszertifikate. Das bedeutet, dass die Reduzierung oder Beseitigung von Kohlenstoffemissionen über das hinausgehen muss, was entweder von der Regierung oder generell in dem Bereich vorgeschrieben wird. Razer Restorify nutzt nur CO2-Gutschriften von anerkannten internationalen Standards, wie Verra oder Gold Standards.

hjo

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