Royaler Preis für die Weltrettung

Royaler Preis für die Weltrettung
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Royaler Preis für die Weltrettung

Der britische Royal Prinz William hat mit dem Earthshot Prize eine Auszeichnung ins Leben gerufen, die in der kommenden Dekade insgesamt 50 Lösungen auszeichnen will, die zur Überwindung der größten Problem des Planeten führen. Damit wandelt der künftige britische König in den Fußstapfen seines Vaters. Auch Prinz Charles engagiert sich – als Ökolandwirt oder immer wieder als Redner – für eine nachhaltige Zukunft.

Prinz Willam Earthshotprize
Prinz Willam Foto: Earthshotprize

50 Millionen Pfund für die Rettung der Welt: Zehn Jahre lang sollen je fünf Auszeichnungen in Höhe von je einer Million Pfund (etwa 1,1 Millionen Euro) vergeben werden. „Somit sollen mindestens 50 Lösungen bis 2030 zusammenkommen“, schreibt das Redaktions-Netzwerk Deutschland über die Royal Foundation des Herzogs und der Herzogin von Cambridge, die den Preis auslobt. Die Auszeichnungen wollen die königlichen stifter 2021 das erste Mal vergeben. Die Nominierungsphase startet im November.

Namensgebung ist abgekupfert

„Die nächsten zehn Jahre sind eine kritische Dekade für den Wandel“, wir der 38-jährige Prinz von der presse bei der Bekanntgabe des Preises zitiert. Als „Earthshots“ bezeichnen Prinz William und seine Stiftung nach Agenturmeldungen dabei je fünf „weltweite Ziele zur Reparatur unseres Planeten“. Deren Ziel müsse jeweils etwa sein Natur, Meere und Klima stärker zu schützen.

Zu den Zielen gehören zudem die Verbesserung der Luftqualität und eine „Welt ohne Müll“.

Zu jedem dieser fünf Ziele werde alljährlich bis 2030 eine Auszeichnung vergeben.

Die Bezeichnung „Earthshot“ ist dabei keine eigene rfindung des britischen Royals. Es lehnt sich damit an den „Moonshot“ an. Diesen Namen hatte Ex-US-Präsident John F. Kennedy 1961 für das Ziel gewählt. Als er das Rennen um die Landung Auf dem Mond ausgerufen hatte. Der Moonshot war 1969 erfolgreich. Die NASA brachte mit Neil Armstrong den ersten US-Astronauten auf den Erdtrabanten.

Am nun neuen Wettbewerb können sich Einzelpersonen oder Teams, aber beispielsweise auch Städte und Regierungen beteiligen, berichten Nachrichtenagenturen. Sie sollen, falls sie gewinnen, ihr Preisgeld dann wieder in den Umweltschutz investieren.

pit

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