Abtauchen ins unbekannte Paradies

Faszinierend schön und erschreckend wild: Die Ozeane bedecken 70 Prozent der Erde, aber selbst Wissenschaftler kennen nur wenig dieser Welt unter Wasser. Das ändert die neue TV-Serie der britischen BBC. Die ARD strahlt "Der Blaue Planet" jetzt auch in Deutschland aus. die Dokumentation zeigt das Leben am Strand und im Dunkel der Tiefsee. Die sechs Folgen sind die Fortsetzung des Klassikers, den Naturfilmer vor 20 Jahren drehten - jetzt mit Drohnenkameras, Tauchrobotern und in Mini-U-Booten aktualisierten. Auf 125 Expeditionen sammelte die Filmcrew in 39 Ländern 6.000 Stunden Material, produzierte daraus in 1.000 Tauchfahrten faszinierrende Beiträge. Sie zeigen die Bewohner der Meere in ihrer natürlichen Umgebung. So entstanden einzigartige Einblicke in das Leben auf dem Grund des blauen Planeten.

 

Unbekannte Kreaturen, die uns in ihrer bizarren Form erschecken und faszinieren, schwimmen in nie gesehenen Landschaften - bunte Riffe oder brodelde Vulkane in kilometer tiefen Schluchten am Boden der Ozeane. Die Doku präsentiert leuchtende Meereslebewesen oder blubbernde Methanquellen. Sie klärt zugleich über die Bedrohungen auf, mit der die Menschen durch ihr achtloses Verhalten das Paradies unter Wasser gefährden. Sie verdecken es mit Plastikmüll und heizen den Klimawandel an, der die Meere allmählich übersäuert. Die Musik zu der vom WDR für die ARD adaptierten deutschen Blue Planet-Fassung stammt von Hollywood-Filmkomponist Hans Zimmer. Schauspieler Axel Milberg vertonte die 6 je 45 Minuten langen Dokumentationen über die Paradiese im Meer.

 

 

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