Für eine andere Landwirtschaft: Wir haben es satt

"Es hat Spaß gemacht und es hat sich gelohnt": Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND zog eine durchwegs positive Bilanz der Demo gegen die Agrar-Lobby. Gemeinsam mit anderen Umweltschutzorganisationen, die zum Protest gegen industrielle Lebensmittelproduktion und für mehr Tierschutz auf Bauernhöfen aufgerufen hatten, waren die Veranstalter zufrieden, dass in mehreren Städten Deutschlands viele Zehntausend Menschen für ökologische Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion auf die Straßen gegangen waren.

130 Trecker führten den Zug unter dem Motto "Agrarkonzerne, Finger weg von unserem Essen!" durch Berlin an.

BUND-Chef Hubert Weiger sagte zum Auftakt: "Eine andere Agrarpolitik ist nötig und möglich – hin zu mehr Regionalität, Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschutz. Der ökologische Landbau zeigt die Richtung, wohin es gehen muss. Diese Demonstration zum Start des Wahljahres fordert die Parteien und die Bundesregierung auf, einem "Weiter-So" in der Landwirtschaft eine klare Absage zu erteilen und die nötigen Reformen endlich in Angriff zu nehmen."

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