Müllplatz Meer

Überall schwimmt der Müll: Innerhalb von nur zehn Jahren ist selbst die Arktis zum Müllplatz der Meere geworden. Die Verschmutzung an einem Messpunkt in der arktischen Tiefsee stieg um mehr als das 20-fache. Das ergab eine Studie am Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI).

Selbst 10.000 Meter unter dem Meer lagert inzwischen Müll. Dort leben kaum erforschte Kreaturen. Aber auch sie haben inzwischen "Industrieschadstoffe im Bauch", bescheibt jetzt ein Beitrag auf Zeit-Online. "10.000 Meter unter dem Meer haben Flohkrebse langlebige Schadstoffe im Körper, die aus Kühlschränken, Wandfarben, Polstern und Elektrogeräten stammen", heißt es dort. Viele dieser gefährlichen Stoffe seien zwar heute bereits verboten, "in der Umwelt aber sind sie noch immer präsent".

 

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