Statt Braunkohlegrube schwimmende Solarparks

Statt Braunkohlegrube schwimmende Solarparks
Screenshot: cleanthinking

Statt Braunkohlegrube schwimmende Solarparks

Unter Führung des niederländischen Projekt-Dienstleisters DNV GL wollen 14 Cleantech-Unternehmen – darunter BayWa und Blue C Engineering aus Deutschland – an einer Pilotanlage technische und organisatorische Standards für schwimmende Solaranlagen entwickeln und testen. Die Projektpartner hoffen auf einen großen Markt: Der Ende 2019 auf 3 GWpeak ausgebaute Solarstrom vom Wasser soll bald – allein auf inländischen Wasserflächen – 4 GW erzeugen.

Statt Braunkohle könnte bald Sonne in Hambach Strom liefern

2021 soll es schon losgehen. „Die schwimmenden Solarkraftwerke liegen aktuell derart im Trend, dass der Zusammenschluss keine ganz große Überraschung darstellt“, schreibt dazu cleanthinking. Ein potenzieller Standort einer ersten Anlage ist auch schon ausgespäht: Er könne im ehemaligen Braunkohlerevier des Hambacher Tagesbaus liegen.

Auch auf dem Meer wollen die Unternehmen künftig Sonnenstrom erzeugen. Am liebsten dort, wo heute schon Windparks stehen – dort liegt bereits die Infrastruktur, um den Strom an Land zu transportieren.

Mit dem neuen Industrie-Zusammenschluss wolle DNV GL, schreibt cleanthinking, insbesondere „mögliche Hürden aus dem Weg räumen – Investoren, Regulierungsbehörden und andere Interessenvertreter sollen Vertrauen in die Durchführbarkeit der Projekte gewinnen“.

pit

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