Tesla gefährdet Wasser in Brandenbrg

Tesla gefährdet Wasser in Brandenbrg
Screenshot: n-tv.de

Tesla gefährdet Wasserversorgung in Brandenburg

n-tv.de: Für die Produktion seiner E-Autos im brandenburgischen Grünheide benötigt Tesla große Mengen Wasser. Der Chef des örtlichen Wasserverbandes befürchtet, dass die Trinkwasserversorgung der ganzen Region darunter leiden könnte. Tesla-Chef Musk will von den Problemen nichts wissen.

Die seit Monaten andauernde Debatte um den Wasserverbrauch des sich im Bau befindenden Tesla-Werks nahe Berlin geht weiter. „Die Trinkwasserversorgung wird geopfert auf dem Gabentisch der Wirtschaftspolitik“, sagte der Chef des zuständigen Wasserverbandes Strausberg-Erkner, André Bähler, im ZDF. Er befürchte, dass es durch die Tesla Produktion im brandenburgischen Grünheide zu Einschränkungen beim Trinkwasser kommen werde. Die Fabrik soll im Juli die Produktion aufnehmen und pro Jahr bis zu 500.000 Fahrzeuge produzieren können. Tesla-Chef Elon Musk bestritt in einer Stellungnahme an den Sender mögliche Wasserprobleme. „Im Grunde sind wir nicht in einer sehr trockenen Region. Bäume würden nicht wachsen, wenn es kein Wasser gäbe“, sagte Musk.

Tesla veranschlagt für seine Gigafactory bei voller Auslastung einen maximalen Wasserverbrauch von 1,4 Millionen Kubikmetern pro Jahr. Der Wert wurde durch Sparmaßnahmen um 30 Prozent gesenkt. Das ist der geschätzte Maximalbedarf unter ungünstigsten Konditionen, im regulären Betrieb soll der Verbrauch deutlich niedriger sein. Für das gesamte Areal, das Tesla mit der Zeit ausbauen könnte, setzte der Konzern einen theoretischen Höchstwert von 3,6 Millionen Kubikmetern Wasser pro Jahr an. Es ist allerdings unklar, ob er jemals erreicht wird.

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