Tesla-Konkurrenz: Bei Turin größte Batteriefabrik Europas geplant

Tesla-Konkurrenz: Bei Turin größte Batteriefabrik Europas geplant
Screenshot: businessinsider.de

Tesla-Konkurrenz: Bei Turin größte Batteriefabrik Europas geplant

businessinsider.de: „So groß wie VW in Wolfsburg“ – in Norditalien soll die größte Batterie-Fabrik in Europa gebaut werden.

Im Norden Turins wird dieser Tage auf dem Ruinenareal des Computerherstellers Olivetti Großes geplant. Lars Carlstrom will hier die größte Batteriefabrik Europas bauen, sie soll insgesamt 319.000 Quadratmeter groß werden, berichtet das „Handelsblatt“.

„Es wäre der zehntgrößte Fußabdruck der Menschheit, ungefähr so groß wie das VW-Werk in Wolfsburg“, sagt Carlstrom dem „Handelsblatt“. Bis zu 3000 neue Jobs sollen allein bei Italvolt entstehen, dazu kommen bis zu 10.000 bei den Zulieferern, rechnet Carlstrom vor.

Er will die gesamte Wertschöpfungskette in Scarmagno ansiedeln, bis hin zum Recycling. Anfangs sollen hier Batterien nach asiatischem Modell hergestellt werden, langfristig will er eine eigene Technologie entwickeln. „Ich will irgendwann unabhängig sein von Asien“, betont der Mittfünfziger.

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Zu Beginn sind 45 Gigawattstunden (GWh) jährliche Leistung geplant, Batterien für 550.000 Autos pro Jahr. Später ist der Ausbau auf bis zu 70 GWh geplant. Die Energie dafür soll von Solarpanels auf den Dächern kommen, von Solarparks. Auch ein Geothermie-Kraftwerk ist geplant. Selbstfahrende Busse sollen das Personal auf dem Gelände kutschieren, das von bewaldeten Hügeln und Alpenausläufern umgeben ist, berichtet das „Handelsblatt“. Eine Schule soll entstehen, dazu eine Batterie-Universität, um Mitarbeiter auszubilden. Teile des Geländes werden zum öffentlichen Park. „Wir bauen eine komplett neue Stadt“, sagt Carlstrom. 2024 sollen die ersten Lithium-Ionen-Batterien verkauft werden.

Bisher war Carlstrom alleiniger Investor, der für das Vorhaben sechs Mitarbeiter beschäftigte. Nach monatelangen Verhandlungen bekommt der Schwede nun wohl einen wichtigen Partner: Nach Informationen des Handelsblatts wird der schwedisch-schweizerische Technologiekonzern ABB eine Technologie-Partnerschaft mit Italvolt eingehen. ABB wird viel Know-How im Batteriebau liefern. Carlstrom muss aber noch einen enormen Kapitalbedarf decken: Bis zu 3,5 Milliarden Euro braucht er für die erste Ausbaustufe der Fabrik, berichtet das „Handelsblatt“… weiterlesen

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