Gartenschauen nachhaltig gestalten

Im Fokus der neuen Broschüre stehen Bundes- und Landesgartenschauen - aber die vorgestellten Themen und Fallbeispiele stehen symptomatisch für das öffentliche Grün. - Foto: DGS

Die Stiftung DIE GRÜNE STADT beleuchtet mit ihren Publikationen die Wohlfahrtswirkung von Vegetation im städtischen Raum. Die neue Broschüre „Gartenschauen nachhaltig gestalten" wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) e.V. erstellt und hebt verstärkt auf den planerischen und organisatorischen Aspekt ab. Im Fokus stehen Bundes- und Landesgartenschauen - aber die vorgestellten Themen und Fallbeispiele stehen symptomatisch für das öffentliche Grün an sich.

Hanns-Jürgen Redeker, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung: „Da viele Kommunen in Deutschland vor erheblichen Haushaltsproblemen stehen, die sich auch in den Etats für Grünflächen mit Einsparungen bei den Investitions- und Pflegekosten auswirken, sind neue Konzepte gefragt. Ein Blick auf Gartenschauen kann helfen, denn die Investitionen in Gartenschauen werden langfristig geplant und auf verschiedenen Ebenen politisch diskutiert, bevor sie tatsächlich umgesetzt werden."

 

Neue Konzepte gefragt

 

Wie wird in Zukunft das öffentliche Grün in der von der Bevölkerung erwarteten Qualität erhalten und gepflegt? Diese Frage stellen sich viele Kommunen in Deutschland und suchen nach Möglichkeiten einer größeren Planungssicherheit. Hierzu Jochen Sandner, Geschäftsführer der DBG: „Gartenschauen bieten gute Ansatzpunkte, um die späteren Pflege- und Unterhaltungskosten von Grünflächen schon in der frühen Planungsphase zu berücksichtigen. Schließlich sind Gartenschauen nach wie vor anerkannte und erfolgreiche Instrumente für integrierte Stadt- und Regionalentwicklungsprozesse. Doch immer mehr tritt bereits in den frühen Phasen der Entscheidungsfindung und später auch in der konkreten Planung die Frage nach dem „danach" in den Vordergrund. Zu Recht, denn nicht immer folgt einer erfolgreichen Gartenschau der Übergang zu einer im Sinne der vielzitierten Nachhaltigkeit gelungenen Nach- bzw. Dauernutzung."

 

Für eine belastbare Bewertung des öffentlichen Grüns ist eine differenzierte Kostenbetrachtung eine wichtige Basis. Mit der neuen Broschüre stellt die Stiftung unter anderem das Konzept der Lebenszykluskosten als einen möglichen Weg zu höherer Planungssicherheit vor. Es ermöglicht eine umfassende Übersicht der Investitionen und auch der mittel- und langfristigen Kosten für Pflege und Unterhaltung von Grünflächen. Die Broschüre "Gartenschauen nachhaltig gestalten" umfasst Beiträge von Experten und Praxiserkenntnisse zum Thema Lebenszykluskosten und soll die Diskussion über die Bewertung der Pflege von Grünflächen und deren Berechenbarkeit anregen.

 

Die 49-seitige Broschüre „Gartenschauen nachhaltig gestalten" ist direkt bei der Stiftung DIE GRÜNE STADT erhältlich . Auf der Website wird sie außerdem als kostenloser Download zur Verfügung gestellt.


13.01.2016 12:18
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