Ohne Nachhaltigkeit ist Hamburg nicht zukunftsfähig

vlnr Prof. Wolfgang Dickhaut (HCU Hamburg), Schirmherr Prof. Dr. Mojib Latif, Frank Schweikert (Klimawochenbeirat), Foto: Hamburger Klimawoche

Mit mehr als 100 Akteuren und über 100 Veranstaltungen tritt die 8. Hamburger Klimawoche dem Klimawandel entgegen. „Die Zivilgesellschaft muss Druck machen, damit sich auf Ebene der Politik etwas bewegt“, betont Prof. Dr. Mojib Latif, Schirmherr der 8. Hamburger Klimawoche anläßlich der Vorstellung des Programms: „Nachhaltiges Leben bedeutet für uns alle einen Gewinn und keinen Verzicht, insofern ist die Hamburger Klimawoche eine Chance für die gesamte Bevölkerung."

Mit mehr als 100 Akteuren und über 100 Veranstaltungen tritt die 8. Hamburger Klimawoche dem Klimawandel entgegen. „Die Zivilgesellschaft muss Druck machen, damit sich auf Ebene der Politik etwas bewegt“, betont Prof. Dr. Mojib Latif, Schirmherr der 8. Hamburger Klimawoche anläßlich der Vorstellung des Programms an Bord des Solarschiffes „Alstersonne“ am Hamburger Junfernstieg: „Nachhaltiges Leben bedeutet für uns alle einen Gewinn und keinen Verzicht, insofern ist die Hamburger Klimawoche eine Chance für die gesamte Bevölkerung.“

 

An attraktiven Schauplätzen in der Hamburger Innenstadt und der HafenCity zeigen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft vom 25. September bis 2. Oktober 2016, wie die globalen UN-Nachhaltigkeitsziele erreicht werden können. Denn „auch Hamburg muss seit Jahresbeginn die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in konkretes Handeln umsetzen“, mahnt Frank Schweikert, Sprecher des Klimawochenbeirats. Das Programm der 8. Hamburger Klimawoche bietet hochkarätig besetzte Vortrags- und Podiumsveranstaltungen, ein vielfältiges Bildungsprogramm für Schulklassen, kulturelle Angebote sowie Themenparks und Mitmachaktionen für Jedermann.

 

Ein Paradebeispiel der Umsetzung von Wissen aus der Forschung in konkrete Handlung für den Einzelnen bietet der KLIMA-CHECK durch das Team um Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Dickhaut vom Fachbereich Umweltgerechte Stadt- und Infrastrukturplanung an der HafenCity Universität Hamburg. Im KLIMA-CHECK erfahren Haus- und Grundstücksbesitzer, wie sie auf Starkregen und Temperaturerhöhungen angemessen reagieren können.

 

„Ich bin der festen Überzeugung, dass sich Hamburg an den Klimawandel anpassen muss und auch Privatpersonen dazu einen Beitrag leisten müssen,“ erklärt Wolfgang Dickhaut. „Der Klima-Check bietet die Möglichkeit, das eigene Grunstück oder Gebäude einschätzen zu lassen, um konkrete Maßnahmen zu planen, die der fortschreitende Klimawandel fordert.“

 

Weitere Highlights im Programm sind u.a. Podien zum nachhaltigen Banking, zum Kohleausstieg und zu nachhaltigem Konsum sowie der Science-Slam im Mojo Club und das Bildungsprogramm, das sich aus Workshops auf den Alsterdampfern der ATG und Exkursionen zu interessanten Orten in Hamburg zusammensetzt.

 

Unter den Partnern der diesjährigen Klimawoche sind große Namen wie Germanwatch, die Triodos Bank Deutschland, das Klima-Bündnis, die Hamburger Leitmesse WindEnergy Hamburg, B.A.U.M. e.V. oder das Deutsche Klimarechenzentrum. Unterstützt wird die Klimawoche 2016 von der Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien. Schon jetzt haben zahlreiche renomierte Unternehmen und Organisationen ihre Reservierung für die 9. Hamburger Klimawoche 2017 vorgenommen.

 

 

Über die Hamburger Klimawoche

Die Hamburger Klimawoche hat sich laut Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) zur größten europäischen Klimakommunikationsveranstaltung entwickelt. Des Weiteren ist die Hamburger Klimawoche als UNESCO Dekade Projekt für nachhaltige Bildung ausgezeichnet worden. Sieben erfolgreiche Veranstaltungswochen, mit jeweils bis zu 170 Akteuren und einem Gesamtbudget von etwa 1,8 Mio. Euro, wurden von weit über einer Million Menschen besucht.

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.klimawoche.de.

Presseinformationen stehen unter www.klimawoche.de/presseinformationen/ bereit.

 


20.09.2016 17:19
Hamburger Klimawoche

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