22.03.2019

"Parents For Future" reichen Petition an Bundestag ein

Foto: parentsforfuture.de

Ein deutsches Klimaschutzgesetz in spätestens sechs Monaten: das wollen die Parents For Future, bzw. die Petentin Sabine Ponath mit einer E-Petition an den Bundestag erreichen.

 

Die Petition sieht vor, die Netto-Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen möglichst bis 2040 auf Null zu senken. Dabei berufen sich die Parents For Future auf den bestehenden Entwurf eines Klimaschutzgesetzes aus dem Bundesumweltministerium und kritisieren die abwehrende Haltung der von CDU und CSU geführten Ministerien:

 

“Sinn- und wirkungsvolle Einzelmaßnahmen sind sicher hilfreich, aber sie haben sich bislang bei weitem nicht als ausreichend erwiesen. Um die Klimaerwärmung, wenn nicht zu verhindern, immerhin noch zu bremsen, benötigt Deutschland so schnell wie möglich ein verbindliches Gesetz.”

Der Klimawandel ist Fakt, er betrifft uns alle, weltweit und ist eine reale Bedrohung für die Menschheit. Verteilungskriege, extreme Unwetter, Hunger, die Zerstörung der Heimat vieler Menschen sind nur der Anfang. All das hat schon jetzt begonnen. Die Scientists4Future warnen: “Bei zunehmender Erwärmung der Erde werden gefährliche klimatische Kipp-Punkte des Erdsystems, d. h. sich selbst verstärkende Prozesse, immer wahr­scheinlicher. Dies würde dazu führen, dass eine Rückkehr zu heutigen globalen Temperaturen für kommende Generationen nicht mehr realistisch ist.” (Quelle: www.scientists4future.org/fakten/)

 

Die E-Petition ist seit Sonntag, 17. März 2019 eingereicht und wird zunächst durch die Bundestagsverwaltung geprüft. Dieser Vorgang dauert in der Regel mindestens drei Wochen. Danach wird die Petition für vier Wochen zur Mitzeichnung öffentlich auf der Seite epetitionen.bundestag.de unter der ID Nummer 92294 zu finden sein. Sollten innerhalb dieser Frist 50.000 Menschen das Anliegen unterzeichnen, wird es eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss dazu geben.

 

Parents for Future ist eine Graswurzelbewegung mit über 4500 aktiven Eltern, die sich Anfang 2019 zum Ziel gesetzt haben, die Jugendbewegung zu ermutigen und unterstützen das Klima zu schützen und auf die Wichtigkeit der globalen Klimagefahren hinzuweisen, so dass politische und wirtschaftliche Entscheider mit der Zivilgesellschaft am Gestaltungs- und Transformationsprozess teilnehmen. Weitere Infos auf parentsforfuture.de

 

Autor: Pressenza (Parents For Future)

 

Diese Pressemitteilung erschien erstmals am 19.03.2019 auf openPR

 

Weitere Pressemitteilungen von Parents For Future:

Persönliche Übergabe von über 17.000 Unterschriften an die NRW-Landesregierung (20.03.2019)

#ParentsForFuture: Aufruf zum weltweiten Klimastreik am 15. März und offener Brief an die Schulen (14.03.2019)

 

Der Originalartikel kann hier auf der Seite unseres Partners besucht werden

 

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