Klimaschutz: Konzerne kontern Donald Trump

Donald Trump Foto: Pixabay CC/PublicDomain

Gegenwind für Donald Trump; In einem Brandbrief fordern vier der größten Lebensmittelkonzerne der Welt den US-Präsidenten auf, seine Gegnerschaft zum unter Vorgänger Barak Obama verbschiedeten Klimaschutzplan zu revidieren. Sonst, so schreiben Nestlé, Danone, Mars, und Unilever aktuell ans Weiße Haus, drohe der US-Wirtschaft ein Billionen Dollar Dilemma.

Unter Präsident Obama hatten sich die USA beim Pariser Klimagipfel dazu verpflichtet, die Treibhausgas-Emissionen der US-Industrie bis 2030 um 32 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2005 zu kürzen.

 

Wirtschaft fordert von Trump: Klimaschutz nicht ersatzlos streichen

 

Trumps Regierung will davon nichts wissen. Im Gegenteil: Gemeinsam mit seinem neuen Chef der US-Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA), Scott Pruitt, treibt der Präsident den Ausstieg aus dieser Klimaschutzpolitik massiv voran.

Das wollen die großen Food-Companies mit ihrem Schreiben beenden. Sie fordern den CHef der US-Administration auf, entweder das von Obama verhandeltre Abkommen weiter zu erfüllen, oder es durch ein adäquates neues zu ersetzen, das die selben Klimaschutzeffekte erziele. Das berichtet jetzt das Wirtschaftsportal businessgreen.

Der Klimawandel bedrohe, so schreiben die Lebensmittelproduzenten in ihrem Brief, die Erzeugung von Nahrung auf der Erde. Extreme Temperaturen, Überschwemmungen oder Stürme würden nach übereinstimmender Vorhersage von Wissenschaftlern massiv zunehmen. Das gefährde Ernten und belaste Bauern und Lebensmittel-Produzenten im großen Stil. "Ohne die Erreichung des Reduktionsziels oder gar einer noch höheren Minderung der Treibhausgase", so steht es im Brief der Konzerne, laufe die Welt in eine Katastrophe.

"Wir haben schon einiges erreicht", schreiben die vier Unternehmen, "aber die Politik muss sicherstellen, dass wir im Wettlauf mit dem Klimawandel nicht nachlassen."


pit

 

 

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