23.04.2019

Klimaschutz-Schwindel mit Elektroautos

Foto: BMW-Group

Elektroautos sind nur auf dem Papier Klimaschoner. Das errechnete jetzt der Kölner Physikprofessors Christoph Buchal. In Wirklichkeit erhöhten sie den CO2-Ausstoß sogar.

Über die aktuelle Studie des Wissenschaftlers berichtet jetzt der Tech-Branchendienst heise online. „Sobald der CO2-Ausstoß bei der Herstellung der Batterien und der deutsche Strommix in der Rechnung berücksichtigt werde, belaste ein E-Auto das Klima um 11 bis 28 Prozent mehr als ein Dieselauto“, schrieb dazu das IfO-Institut.

 

Methan in Ottomotoren als Alternative zu Elektroautos

 

Hintergrund der Kritik am E-Auto: Lithium, Kobalt und Mangan für die Batterien würden mit hohem Energieeinsatz gewonnen und verarbeitet. Eine Batterie für einen Tesla Model 3 belaste das Klima mit 11 bis 15 Tonnen CO2. Bei einer Haltbarkeit des Akkus von zehn Jahren und einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern im Jahr bedeute allein das schon 73 bis 98 Gramm CO2 je Kilometer, schreibt jetzt heise über die Studienergebnisse.

 

 

„Supercredits“ für Elektroautos in der Kritik

Neue CO2-Grenzwerte für neue Autos: Der EU-Umweltausschuss des EU-Parlaments einigte sich in einem Vorschlagsentwurf auf maximal 78 Gramm CO2-Ausstoß pro gefahrenen Kilometer bis zum Jahr 2025.

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Buchal sowie seine Mitautoren Hans-Dieter Karl und Hans-Werner Sinn weisen weiter darauf hin, dass dazu noch die CO2-Emissionen des Stroms kämen. In Wirklichkeit stoße der Tesla zwischen 156 und 181 Gramm CO2 pro Kilometer aus und damit deutlich mehr als ein vergleichbarer Diesel-Mercedes.

Das Fazit der Forscher ist vernichtend. Die EU-Politik, die solche Fahrzeuge als „ Null-Emissionsautos“ bezeichne, sei „eine Täuschung“. Als Alternative schlagen sie laut heise „mit Methan betriebene Ottomotoren“ vor. Ihr CO2-Ausstoß sei um ein Drittel niedriger als der eines Diesels.


pit

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