Klimawandel um das Doppelte unterschätzt

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Eisfreie Pole, eine grüne Sahara und ein um 6 Meter höherer Meerespegel: Dieses Szenario entwerfen jetzt Wissenschaftler der University of New South Wales in Australien, der Oregon State University sowie der Universität Bern in der Schweiz von der durch den Klimawandel erhitzten Erde. Sie belegen das mit aktuellen Zahlen, aus denen sie eine noch viel drastischere Veränderung ablesen als alle bislang aufgestellten Prognosen.

Im US-Nachrichtenmagazin USA-today berichten die US-Forscherin Katrin Meissner und ihr australischer Kollege Alan Mix: "Selbst wenn wir den Temperaturanstieg auf 1,5 oder auch 2 Grad Celsius beschränkt halten könnten, werden die Veränderungen auf dem Planeten äußerst tiefgreifend sein."

 

Forscher bewerten Folgen des Klimawandels neu

 

"Wir müssen davon ausgehen, dass der Anstieg der Meerespegel Tausende Jahre andauern und weite Regionen betreffen wird", zitiert die Zeitung Mix: "Das wird Menschen, unsere Infrastrukturen und Wirtschaft fundamental ändern."

 

 

 

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Studienleiter Hubertus Fischer aus Bern ließ sein Team, das aus 59 Wissenschaftlern in 17 verschiedenen Ländern der Erde zusammengestellt war, ein ganzes Puzzle an Daten neu auswerten, das die Wissenschaftler aus Sedimentablagerungen, Fossilien ode Eisbohkernen sammelten. Er zieht in der Studie das Fazit, dass die gängigen Prognosen zum Klimawandel die Veränderungen, die dieser auf dem Planeten auslöst "um das Doppelte unterschätzt".


pit

 

 

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