Nachgerechnet: Car-Sharing spart Geld

Foto: Flickr/freeskier007

Umwelt schonen und Geld sparen: beim Auto teilen. Die Redaktion des Hamburger Netzportals Mobilaro wollte wissen, wie viel Carsharer wirklich sparen, wenn sie ihren fahrbaren Untersatz gemeinsam nutzen. Ergebnis: „Mehr als 1.500 Euro können zurückgelegt und gleichzeitig kann etwas Gutes für die Umwelt getan werden.“

Es lohnt sich also wirklich – für die Umwelt und bringt viel Geld in die Schatulle.

Verbraucherschützer machten es bereits mehrfach vor. Sie kamen mit dem „Auto für viele“ auf satte 1.000 Euro fürs eigene Konto pro Jahr. Die Hamburger Kolleginnen und Kollegen von Mobilaro wollten es noch genauer wissen. Sie bilanzierten die Aufwendungen für die eigene Blechkarosse und den Spareffekt durch ein gemeinsam genutztes Vehikel fein säuberlich – getrennt nach Fahrzeugklasse oder Typ und jährlicher Kilometerleistung.

 

Spareffekt bei Mittelklasseautos bis über

 

Sie kalkulierten Wertverlust, Fix- und Betriebskosten sowie Werkstattkosten auf der Ausgabenseite eines Autobesitzers. Nennt der etwa einen Mittelklassewagen wie den Golf 1.4 sein Eigen, summieren sich diese Kosten für das Auto pro Jahr immerhin auf 5.220 Euro bei 10.000 Kilometern Streckenleistung. Noch größer ist die Summe bei einer Wegstrecke von zusammen 20.000 Kilometern: 6.672 Euro.

Gegenüber stehen die Kosten fürs Carsharing: Registrierung, monatliche Gebühren, Kilometer- oder Zeitpauschalen und zusätzlich noch Tickets für den öffentlichen Nahverkehr als Ersatz-Transportmittel.

Vor allem für Wenig-Fahrer ist Carsharing ein sparsames Konzept. Sie können laut Rechnung von Mobilaro bei Reichweiten bis 10.000 Kilometern mit dem Mittelklasse-Modell pro Jahr über 1.700 Euro einsparen.

Bei höheren Kilometerleistungen allerdings schmilzt dieser Vorteil zusammen.

Resümé der Mobilaro-Redaktion: „Man kann die „absolute“ Freiheit eines privaten Fahrzeuges zwar nie ganz erreichen, aber durch Carsharing kann man unter anderem der Parkplatzsuche aus dem Weg gehen oder zwischen verschiedenen Autoklassen wählen und muss sich nicht wie beim Kauf auf eine Klasse festlegen. Gerade den „Wenigfahrern“ die nur gelegentlich ein Fahrzeug benötigen, darf man Carsharing besonders empfehlen.

 

 

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