08.03.2019

Schon wieder ein trauriger Klimawandel-Weltrekord

Foto: Pixabay CC/PublicDomain/Skeeze

Schon wieder ein – leider trauriger – Klimawandel-Weltrekord: In Mauna Loa auf dem US-Inselstaat Hawaii maßen Wissenschaftler des Scripps Institution of Oceanography im zurückliegenden Februar 411.66 Teile pro Million (ppm) Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre. - soviel Klimakillergas war nie.

Sie hatten schon damt gerechnet, beschreibt jetzt das Grist Magazine die Stimmung unter den Klimatologen. Angesicht des CO2-Allzeithochs, das die Messungen für das Jahr 2017 ergeben hatten, befürchten die Klimaschützer laut Grist, dass die Menschheit wohl schon im laufenden Jahr die nächste Grenze von 415 ppm knacken könne. „Dass wir bereits im Februar eines Jahres eine Marke reißen“, so die Scripps“-Wissenschaftler, „ist eine Seltenheit.“

 

Noch im Mai 2019 sollen 415 ppm CO2 die Erdatmosphärre belasten

 

In normalen Jahren zeigten die Peaks in den Messreihen sonst erst in den Monaten April oder Mai an der Messstation auf Hawaii ihre spitzenwerte für das Jahr. Angesichts des neuen Rekordwerts schon im Februar, gehen sie nun davon aus die 415 ppm Marke bereits im Mai falle, so Grist.

 

 

Kein Sonnenschutz mehr auf Hawaii

Ende Januar brachte Senator Will Espero einen Gesetzentwurf ins Parlament des Bundesstaats ein. Der Grund: Immer mehr Chemie aus dem künstlichen Sonnenschutz verseucht das Wasser des Ozeans und vergiftet dort die sensiblen Korallenbänke vor der Küste.

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Als Chef der Scripps CO2 Group zitiert das Magazin Ralph Keeling auf Twitter: „Das belegt, wie rasch sich die Kolhlendioxodbelastung der Luft beschleunigt.“ So hoch war die Konzentration von CO2 in der Erdatmoshäre nicht mehr, seit über einer Million Jahren nicht mehr.

Noch schlimmer: Die Geschwindigkeit, mit der die Verschmutzung mit dem Klimawandelgas zunimmt, werde beständig schneller, warnen die Experten.


jsu

 

 

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