Trotz Heizkosten kein Loch in der Haushaltskasse

Foto: Wikimedia cc 2.0/Flckr/Robbie Sproule

Das ungemütliche November-Wetter ist in diesen Tagen in Deutschland angekommen und während die Temperaturen zunehmend fallen, werden im gleichen Maße die Heizungen hochgedreht. Damit die Heizkostenabrechnung am Jahresende jedoch kein Loch in die Haushaltskasse reißt, lohnt es sich, auf einige Dinge zu achten.

Trotz sinkender Ölpreise gehören Ausgaben für Heizenergie immer noch zu den größten in vielen deutschen Wohnungen oder Häusern. Um die Kosten in Grenzen zu halten, reichen in vielen Fällen jedoch schon ein paar einfache Verhaltensregeln.

 

Richtig heizen

 

Oft werden beispielsweise viele Räume unnötig stark erwärmt. Erfahrungen zufolge kann man für jeden Grad, um den eine Wohnung weniger geheizt wird, fünf bis sechs Prozent der Heizkosten sparen. Wer also beispielsweise die Wohnräume anstatt auf 25 nur auf 21 Grad Celsius erwärmt, kann seine Heizkosten um 20 Prozent senken.

Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist der richtige Einsatz des Thermostaten. Wird ein Thermostat aufgedreht, dann bullert die Heizung mit voller Kraft, bis die entsprechende Temperatur erreicht ist. Viele Menschen glauben jedoch, dass ein Hochdrehen dazu führt, dass sich ein Heizkörper noch schneller erwärmt. Dabei handelt es sich jedoch um eine Fehlannahme, die lediglich zu einer Erwärmung über die gewünschte Temperatur hinaus führt. Dies wirkt sich am Ende natürlich auch auf die Heizkosten aus.

 

Alternative Heizmöglichkeiten

 

Nicht uninteressant beim Thema Heizen im Winter können auch alternative Heizmöglichkeiten sein. Immer beliebter werden beispielsweise Sockelheizsysteme von Unternehmen wie www.energy-com.de, die einige Vorteile mit sich bringen. Dazu zählt beispielsweise, dass Sockelheizungen sowohl mit Wasser als auch mit Strom betrieben werden können. In der Wasser-Version wird die Heizung in den normalen Heizkreislauf integriert und ersetzt so die bisherigen Heizkörper.

Die elektrische Stromheizung ist dagegen eher eine Art Zusatzheizung und bietet sich vor allem in den Übergangsmonaten an, in denen es noch nicht lohnt, die normale Heizung anzuschalten.

Unabhängig davon, für welche Variante man sich am Ende entscheidet, sorgen Sockelheizung aufgrund ihrer Strahlkraft für eine höhere Temperatur-Wahrnehmung. Dies schlägt sich am Ende oft in den Energiekosten wieder, da die Heizung mit einer niedrigeren Temperatur betrieben werden kann. Und auch für die Schimmelvermeidung ist die Sockelheizung in der Regel gut geeignet. Durch die Tatsache, dass sie typischerweise über den gesamten Sockel eines Raumes verbaut wird, erwärmt sie alle Wände gleichmäßig und vermeidet so Schimmel.

 

Regelmäßiges Lüften

 

Unabhängig davon, ob in der Wohnung Sockelheizsysteme verbaut wurden, spielt das Thema Lüften bei der Schimmelbekämpfung im Winter eine große Rolle. Am besten eignet sich in den kalten Monaten dabei das sogenannten Stoßlüften. Dabei werden Räume in bestimmten Abständen für 5 bis 10 Minuten gelüftet und die Fenster anschließend wieder geschlossen. In dieser Zeit sollte die Heizung abgeschaltet sein, damit sie den Temperaturverlust nicht durch übermäßiges Heizen versucht auszugleichen. Aus diesem Grund ist auch ein kontinuierliches Lüften mit angekippten Fenstern nicht empfehlenswert. Die Wärme, die der Heizkörper abgibt, entflieht andernfalls einfach durch das Fenster und die Energiekosten werden unnötig in die Höhe getrieben. Vollkommen verzichten sollte man auf das Lüften aber auch nicht. Ansonsten kann die Luftfeuchtigkeit in den Räumen zu hoch werden, was die Gefahr von Schimmel mit sich bringt.


red

 

 

 

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