08.02.2019

US-Soldaten fürchten den Klimawandel

Foto: Pixabay CC/PublicDOmain

Die Chefetage der US-Militärs schlägt Alarm: Ganz anders als ihr Oberbefehlshaber Donald Trump sehen die Autoren eines jetzt publik gewordenen 20-Seiten-Reports im Klimawandel sehr wohl – und dramatischer - Gefahren für die Verteidigung des Landes.

Mehr Hochwasser, mehr Dürren und mehr Brände brächten, schreiben die Militärexperten in ihrem hoch offiziellen Klima-Bericht, Gefahren für rund „zwei Drittel der untersuchten 79 Militärstützpunkte“ in der Staaten, die sie ganz offiziell im Auftrag des US-Kongress' unter die Lupe nahmen.

 

Klimabericht des US-Militärs beschreibt dramatische Konseqeunzen

 

Die Plattform EcoWatch berichtet jetzt über die Bedenken der Führungsriege im Pentagon. Das Department of Defense betonte laut EcoWatch demnach, dass das US-Verteidigungsministerium mit Blick auf die Folgen des Klimawandels sehr wohl mit anderen Staaten zusammenarbeite, „um zu verstehen, wie die Erderwärmung und deren Konsequenzen zukünftige Missionen und Aufgaben der Soldaten beeinflusst“.

 

 

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„Bizzarerweise“, kommentierte das Umweltmagazin Mother Jone's den Vorgang, habe das Pentagon jedoch ausgerechnet die US-Marine-Basen – etwa in Florida – nicht in die Untersuchung einbezogen. Genau die jedoch waren während der zurückliegenden Wirbelstürme über der Karibik etwa in Florida extrem betroffen. Die Schäden an Gebäuden und Ausrüstung waren immens – und teuer.

Halbherzig nennen auch manche US-Abgeordnete den Militärbericht zum Klimawandel. Denn er lasse Konsequenzen aus den Erkenntnissen, die er beschreibt, völlig vermissen.


pit

 

 

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