Von Energiewende noch lange keine Spur auf der Welt

Foto: Pixabay CC/PublicDomain/Hangela

Klimawandel und Decarbonisierung – war das was? Wohl eher kaum: 2018 war laut International Energy Agency (IEA) das Jahr immer noch weiter steigenden fossilen Rohstoffverbrauchs.

Die Welt schien sich doch einig: Bis 2030 sollte, so beschlossen es ihre offiziellen Vertreter bei ihrer Klimaschutzkonferenz 2015 in Paris, ihren Ausstoß an Treibhausgasen um die Hälfte verringern. Nur so könne das gerade noch moderate Ziel einer Erwärmung der Erdatmosphäre um 1,5 Grad Celsius noch gehalten werden.

Der neue IEA-Report spricht jetzt eine ganz andere Wahrheit aus: Noch nie gierten die Volkswirtschaften – und zwar ausnahmslos und rund um den Globus – nach so viel brennbarem Rohstoff aus den Tiefen des Erdmantels. Alle verheizen fleißig weiter Erdöl und -gas – und mehr denn je.

 

Lediglich Europa schafft die Wende zur Erneuerbaren Energie

 

Der Bericht, so beschreibt es nun auch Grist Magazine, zeige, dass die mit China und den USA beiden größten Klimaverschmutzer derzeit einen „Shift von Kohle zu Erdgas, statt von Erdöl zu Erneuerbaren vollziehen“ - eine kaum hilfreiche „Klimaschutzwende“.

 

 

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Erschwerend kommt hinzu, dass das Alter der in Asien derzeit noch laufenden Kohlemeiler eher dafür spreche, dass der Klimawandel noch Jahrzehnte auf sich warten lasse. Das Durchschnittsalter der Kraftwerke, schreibt Grist, sei gerade einmal 12 Jahre. Normalerweise würden Kohlekraftwerke jedoch gut 40 Jahrelang Stromproduzieren!

Nur in Europa, so zitiert <Grist</I> den IEA-Report, tockten die Uhren anders. Dort sei es gelungen, den steigenden Energiebedarf mit erneuerbaren Quellen zu decken.

Und obwohl auch

China sechsmal mehr erneuerbare Energie ins Stromnetz pumpe</linm> als etwa die USA, reiche dies nicht aus, den Energiehunger des Riesenreichs zu stillen.JSU <b>Lesen Sie auch:</b> <hr>

 

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