08.09.2019

Zu Ökostrom wechseln und profitieren: So klappt es!

Foto: Pixabay CC/PublicDomain/sumanley

Den aktuellen Stromanbieter zu kündigen, um zu einem Anbieter für ökologischen Strom zu wechseln, bedeutet ein wenig Aufwand. Verbraucher müssen sich über die verschiedenen Firmen informieren, Preise vergleichen und alle formalen Details abklären. Das sollte Sie allerdings nicht davon abhalten, diesen Schritt zu gehen.

Ökostrom bietet nämlich jede Menge Vorteile und der Wechsel ist gar nicht so kompliziert, wie Sie vielleicht glauben.

 

Das macht Ökostrom so attraktiv

 

Langsam findet ein Umdenken in der Gesellschaft statt. Immer öfter stehen die Faktoren Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Vordergrund - so auch beim Thema Strom. Mit dem Begriff Ökostrom wird jene Art der Energie bezeichnet, die aus erneuerbaren und dadurch besonders umweltfreundlichen Quellen kommt.

Leuchtmittel und Geräte im Haushalt mit sauberem Strom betreiben? Das funktioniert, indem auf den beliebten Ökostrom gewechselt wird. Mit diesem Schritt sorgen Sie aktiv dafür, dass der deutsche Strommix zu immer größeren Teilen aus erneuerbaren Energien stammt.

Das kann wiederum dazu beitragen, dass der Ausstieg aus der Atomkraft in der Zukunft noch schneller umgesetzt wird.

Je mehr Menschen zum Ökostrom wechseln, desto unattraktiver wird auch die Gewinnung von Energie aus Kohle für die verschiedenen Erzeuger. Wenn die Anbieter merken, dass Verbraucher mehr und mehr an sauberem Strom interessiert sind, wird sich der Markt von alleine umstellen. Das kann die gefährliche Erwärmung der Erde verlangsamen und unseren Planeten schonen.

 

Eigenen Verbrauch feststellen und Anbieter vergleichen

 

Bevor wahllos zu einem neuen Anbieter gewechselt wird, sollten Sie zuerst in Erfahrung bringen, wie viel Strom Sie und Ihre Familie im Schnitt überhaupt verbrauchen. An dieser Stelle kann die Stromrechnung vom letzten Jahr einen kleinen Überblick gewähren. Hier wird der jährliche Verbrauch in Kilowattstunden angegeben - dieselbe Einheit, in welcher der Strom mit den Anbietern angerechnet wird.

Auf der letzten Rechnung finden Sie neben dem Verbrauch auch alle wichtigen Daten, welche Sie eventuell für die Kündigung benötigen werden. Gemeint ist hier in erste Linie die Kundennummer und unter Umständen die Zählernummer.

Um einen neuen, passenden Anbieter zu finden, sollten Sie die Preise vergleichen. Gehen Sie hierbei immer von dem Stromverbrauch des letzten Jahres aus. Manche Anbieter sind vielleicht nur dann wirklich günstig, wenn ein Haushalt eher mehr oder viel weniger verbraucht als ihrer. Aus diesem Grund lässt sich nicht pauschal sagen, welcher Anbieter die beste Wahl ist.

 

Diese Möglichkeiten stehen zur Auswahl

 

Generell können Sie die Preise und Leistungen am besten im Internet auf speziellen Portalen vergleichen. Hier finden Sie auch schnell heraus, ob es sich um echten Ökostrom handelt, den Sie zukünftig beziehen wollen.

 

 

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Generell haben die meisten Bürger die Möglichkeit, durch die lokalen Stadtwerke oder beim regionalen Versorger den Strom zu beziehen. Diese Anbieter importieren den Ökostrom und geben die Mehrkosten für die saubere Energie an Sie als Abnehmer weiter. Allerdings hat dieses Vorgehen einen Haken: Sie unterstützen beim Bezug durch lokale Anbieter nicht etwa die sauberen Energielieferanten in Deutschland, sondern nur die Firmen im europäischen Ausland. Das ist besser als nichts, aber sicherlich nicht die beste Wahl.

Entscheiden Sie sich stattdessen für unabhängige Anbieter, die den Strom zu hundert Prozent aus erneuerbaren Quellen beziehen, so unterstützen Sie deutschen Ökostrom. Damit sich der Wechsel nicht nur für die Umwelt, sondern auch für Ihren Geldbeutel lohnt, sollten Sie alle Rahmenbedingungen prüfen und das Kleingedruckte lesen. Danach wird der Antrag in Form eins Onlineformulars oder per Post abgeschickt. Häufig übernimmt der neue Anbieter sogar die Kündigung des alten Vertrags.

 

Monika Krebo

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