75 Jahre führt der Dalai Lama die Tibeter

14. Dalai Lama Foto: Wikimedia CC/Christopher Michel

Seit 75 Jahren auf dem Thron des Dalai Lama: Im Alter von nur vier Jahren wurde Tendzin Gyatsho 1940 zum geistigen Oberhaupt der Tibeter ernannt. Er bestieg als 14. Dalai Lama den Thron in der Hauptstadt Lhasa.

Nach der chinesischen Besetzung Tibets ging der Dalai Lama 1959 ins Exil nach Indien. Sein Engagement für eine Verständigung mit China wurde 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

 

Ein Leben für den Frieden

 

Als Sohn einfacher Bauern wurde der Dalai Lama am 6. Juli 1935 mit dem Namen Lhamo Döndrub im Nordosten Tibets geboren. Im Alter von zwei Jahren entdeckten ihn vier Mönche anhand verschiedener Vorzeichen als Wiedergeburt des 1933 verstorbenen 13. Dalai Lama. Im Alter von vier Jahren kam er nach Lhasa, hier folgte am 22. Februar 1940 im Rahmen des Neujahrsfestes durch die Sitringasol-Zeremonie seine Inthronisierung.

Sein neuer Name lautete damit Jetsün Jampel Ngawang Lobsang Yeshe Tenzin Gyatso: „Heiliger Herr, gütiger Herr, mitfühlender Verteidiger des Glaubens, Ozean der Weisheit“.

Am 17. November 1950 übertrugen die Tibeter dem damals 15-jährigen Dalai Lama die weltliche Herrschaft über ihr Land. Aus diesem Amt zog er sich 2011 zurück, um seiner Funktion als geistliches Oberhaupt den eindeutigen Vorzug zu geben.

 

Nobelpreis für Dalai Lama im indischen Exil

 

Zur Zeit des Tibeteraufstandes ging der Dalai Lama 1959 ins Exil nach Indien. Von hier aus bemühte er sich auf vielen friedlichen Wegen um eine Verbesserung der Lebensumstände für die Menschen seiner Heimat. Für sein Bemühen um eine gewaltfreie Lösung des Tibet-Problems erhielt der Dalai Lama 1989 den Friedensnobelpreis.

Er setzt sich stets intensiv für den friedfertigen, konstruktiven und mitfühlenden Dialog der Menschen ein. Dazu führt er Vortragsreisen rund um den Globus und veröffentlichte verschiedene Schriften. CDC

 

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