Der Modeindustrie mehr Langlebigkeit einhauchen

Foto: Pixabay CC/PublicDomain

Unsere Erde wird durch den ständigen Wandel von Trends geprägt, verändert und leider auch belastet. Insbesondere die Modeindustrie ist Vorreiter für kurzzeitige Zeitgeistveränderungen. Durch Über- sowie Billigproduktionen ist es nunmehr jedem möglich, sich diesen anzupassen und den neusten Modekreationen hinterherzujagen. Doch nur wenige bedenken dabei, wie sehr dieser übermäßige Kleiderkonsum unsere Umwelt belastet.

Nicht nur die Produktion der Kleidungsstücke fällt unserer Natur zur Last, auch das ständige Entsorgen, wie zum Beispiel das Verbrennen, zieht Umweltverschmutzungen mit sich.

 

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Die Modebloggerin und YouTuberin Eliza Schwarz hat nun zu Gegenmaßnahmen aufgerufen und zeigt in ihrem Freebook Fashion DIY Upcycling, wie man sich den Modetrends mit etwas Kreativität stellen kann. Denn nicht immer ist es notwendig, die Kleidung, nur, weil sie „aus der Mode gekommen ist“, zu entsorgen. Schließlich lassen sich alte Schmuckstücke ganz einfach aufwerten. Dazu ist nur minimales handwerkliches Geschick und etwas Einfallsreichtum notwendig. Schnell lassen sich Oberteile, Hosen oder Röcke kürzen oder verlängern, aus Stoffresten neue Stücke kreieren oder aber mittels Pailletten, Aufnähern und Co. Löcher flicken oder aber die Kleidung aufwerten.

 

Wem dies alles jedoch zu zeitintensiv ist oder wem dazu die Begabung fehlt, kann immer noch zu Alternativen greifen. Kleidung, die nicht mehr getragen wird, kann über verschiedene Plattformen (KleiderKreisel, eBay, shpock) im Internet oder aber auf dem Flohmarkt verkauft, getauscht, ja sogar verschenkt werden. So haucht man der Kleidung etwas mehr Langlebigkeit ein und muss sie nicht sofort unnötig entsorgen. Und wer weiß: vielleicht findet sich ein Interessent, der für Omas alten Mantel doch noch eine passende Verwendung findet.

 

Leah Schreiner

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