Fastfood macht depressiv - und schadet dem Klima

Foto: ap/Benjamin Thorn

Billig-Semmeln machen depressiv: Die Zeitschrift Apotheken-Umschau berichtet über eine spanische Studie, wonach vor allem Singles durch Fastfood gefährdet sein sollen: Wer mehr als 45 Stunden in der Woche arbeite, ansonsten aber wenig aktiv sei und sich ungesund ernähre, zitiert die Zeitschrift die Wissenschaftler, ernähre sich ungesund. Alarmzeichen: Hamburger und Industriebackwaren könnten Depressionen auslösen.

Fastfood kann dick machen. Morgan Spurlocks Selbstversuch bei McDonald’s und in anderen US-Burgerläden gilt spätestens seit dem Dokumentarfilm Super Size Me über diese ungewöhnliche 30-Tage-Diät als bekannt. Immerhin: Der Film lief 2004 auch in deutschen Kinos: 30 Tage lang dreimal täglich ausschließlich Burger – dazu höchstens 2.000 Schritte Bewegung – und Morgan Spurlock nahm über elf Kilogramm zu…

 

Depressionen durch Industrie-Backwaren

 

Als wär’s nicht schon Schrecken genug, legen die spanischen Mediziner jetzt noch eins drauf. Die Apotheken-Umschau zitiert ihre Studie: Fastfood wie Burger oder Brötchen vom Fließband sollen demnach zusätzlich auch depressiv machen.

Auch dem Klima schadet dieses Essen. global° berichtet in der aktuellen Ausgabe unseres PDF-Magazins wie die unterschiedlichen Ernährungsstile von Frauen und Männern deshalb für mehr oder auch weniger Treibhausgas in der Atmosphäre beitragen. In ihrer Studie zur „Genderernährung“ zeigen Toni Meier und Olaf Christen, dass die Ernährung von Männern 25 Prozent mehr CO2 freisetzt und 24 Prozent mehr Landverbrauch benötigt als die Diät von Frauen.

Einfacher Grund: Männer essen viel mehr Fleisch – und dessen Produktion ist viel klimaschädlicher als das Essen der meisten Frauen. Die verzehren mehr Obst und Gemüse.

 

Video: Wahre Kosten unseres Fleischkonsums

 

Auch unsere Kollegen des US-Magazins Grist zeigen dies mit einem neuen Video: „What your hamburger really costs“. Die Erzeugung von knapp 30 Gramm Fleisch setzt demnach etwa 500 Gramm Kohlendioxid in die Atmosphäre frei – 3 Kilogramm CO2 pro Hamburger!

 

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