Naschzeit: nachhaltiges Weihnachtsgebäck

Foto: Verbraucher Initiative

Advent: Wenn Nikolaus kommt und wir uns auf Weihnachten freuen backen – und nachen – in vielen Küchen und Stuben die Freunde leckerer Plätzchen und versüßen sich so auch die Wartezeit bis zu den nahen Feiertagen. Ob zum Verschenken oder selber genießen - die VERBRAUCHER INITIATIVE empfiehlt, dabei Produkte aus fairem Handel und biologischem Anbau zu verwenden und gibt Tipps zum Kauf.

"Fair gehandelte Backzutaten wie Rohrzucker, Kakaopulver, Kuvertüre, Nüsse, Trockenfrüchte und Gewürze sind in Supermärkten, Naturkostgeschäften, Weltläden oder bei anerkannten Fair-Handelsunternehmen erhältlich", so Alexandra Borchard-Becker von der VERBRAUCHER INITIATIVE.

Verbraucher und Verbraucherinnen können sich beim Einkauf an Siegeln orientieren, die auf sozial- und umweltverträglich hergestellte Lebensmittel hinweisen.

 

Orientierung im Dschungel der Verbraucher-Label

 

  • Am bekanntesten ist das grün-blaue Fairtrade-Zeichen, dem strenge Kriterien zugrunde liegen. Ziel ist, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kleinbauern in den Erzeugerländern zu verbessern und eine umweltschonende Produktion zu unterstützen.
  • Firmeneigene Marken wie Gepa fair+ von der GEPA Fair Trade Company, Hand in Hand von Rapunzel oder El Puente vom gleichnamigen Unternehmen zeichnen ebenfalls fair gehandelte Lebensmittel aus. Sie erfüllen die Standards des Fairen Handels oder gehen sogar darüber hinaus. Zu den Zielen gehört es, besonders Kleinbetriebe zu fördern.
  • Die Labels UTZ Certified und Rainforest Alliance zeigen an, dass bei Anbau und Verarbeitung grundlegende Sozialstandards eingehalten und ökologische Aspekte berücksichtigt werden.
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    Stammen faire Lebensmittel aus zertifiziert ökologischem Anbau, tragen sie zusätzlich das EU-Biosiegel. Die Zeichen von Bio-Anbauverbänden wie Naturland oder Demeter können hinzukommen. Ihre Kriterien sind strenger als die des Biosiegels.

    "Kaufen Sie Zutaten wie Butter, Sahne, Milch, Eier und Mehl aus Bio-Landwirtschaft und bevorzugen Sie Produkte aus der näheren Umgebung. Das tut Umwelt, Klima und dem regionalen Handel gut", empfiehlt die Verbraucher-Fachreferentin. Wer keine Zeit oder Lust zum Selbermachen hat, findet im Handel eine große Auswahl an fair gehandelter Schokolade und Pralinen oder an Bio-Weihnachtsgebäck.

    Informationen zu den Zeichen für faire und ökologische Lebensmittel sowie zu anderen Produktsiegeln bietet auch das Themenheft „Basiswissen Labels“.

    Anregungen zum Backen von Klassikern wie Zimtsternen, Vanillekipferln oder Printen gibt die Broschüre "Wie Oma backen".

    Die Publikationen der VERBRAUCHER INITIATIVE können Sie hier herunter laden.


    red

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