Provokation mit und gegen Plastikmüll

Screenshot: Treehugger/Cruder, LaPenta

Kunst soll wachrütteln: Jana Cruder und Matthew LaPenta wollen mit ihren Installationen aus Plastik gegen die Vermüllung des Planeten durch Plastik demonstrieren. Mit der öffentlichen Ausstellung ihrer überdimensionalen Kunstwerke aus Kunststoff sollen die Menschen umdenken und weniger häufig solche Artikel nutzen, hoffen die US-Künstler.

Natural Plasticity nennen Cruder und LaPenta ihre Skulpturen. Sie zeigen etwa einen überdimensionierten Trinkbecher, wie ihn die Menschen aus einem Coffeeshop kennen oder eine Trinkflasche aus Plastik. Die kalifornischen Künstler drapieren ihre Kunst etwa am Strand des pazifischen Ozeans oder in Stadtparks von Los Angeles. So wollen sie möglichst viele Menschen zum Nachdenken über unseren allzu nachlässigen Plastikgebrauch veranlassen.

 

Kunst klärt auf, dass Kunststoff tötet

 

Tassen, Flaschen, Trinkhalme, Besteck oder Einkaufstüten: Überall nutzen wir täglich Plastik. Die Folge sind übervolle Mülldeponien oder riesige Kunststoffmüll-Wirbel, die inzwischen auf allen Weltmeeren treiben und die Tiere dort gefährden. Bis Mitte des Jahrhunderts, schätzen Wissenschaftler, treibt mehr Kunststoff im Meer als dort noch Fische schwimmen.

Die Kunstwerke sind aufblasbar. So lassen sie sich rasch von einem Ort zum nächsten transportieren, und Cruder und LaPenta erzeugen damit noch mehr Aufmerksamkeit bei den erstaunten Betrachtern ihrer Kunst. „Vielleicht“, so hoffen sie, „schaffen es die riesigen Kunst(stoff)-Gegenstände uns klar zu machen, welchen fatalen Effekt unsere gedankenlose Nutzung solcher Dinge im Kleinen dennoch in der Natur hat.“


pit

 

 

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Bilder

Screenshot: Treehugger/Cruder, LaPenta
Screenshot: Treehugger/Cruder, LaPenta
Screenshot: Treehugger/Cruder, LaPenta

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