Der nachhaltige Garten

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Ein Garten ist nicht nur eine fruchtbare Oase. Er ist auch Lebensraum für nützliche Tiere. Legst du Wert auf Nachhaltigkeit, gelingt dir das mit den folgenden Tricks.

 

1. Der Boden als A und O für jeden Garten

 

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Möchtest du dich über eine schöne Blütenpracht und über üppige Erträge freuen, kommt es auf den richtigen Boden an. Um zu wissen, wie dein Boden beschaffen ist, kannst du in einem speziellen Labor eine Bodenanalyse durchführen lassen. Du musst eine Probe entnehmen und sie in das Labor schicken.

Alternativ dazu kannst du auch selber eine Bodenprobe durchführen. Du befeuchtest die Erde und formst in der Hand eine Kugel. Behält die Kugel ihre Form und ist sie klebrig und glatt, dann handelt es sich um Lehmboden. Fällt die Kugel auseinander, hast du Sandboden. Erfüllt die Kugel beide Kriterien, dann liegt eine Mischform vor. Die Pflanzen stellen unterschiedliche Ansprüche an den Boden. Du solltest dich erkundigen, welchen Boden deine Pflanzen bevorzugen.

 

2. Was du beim Düngen beachten solltest

 

Der Boden enthält nicht immer genügend Nährstoffe für deine Pflanzen. Mit Dünger kannst du ihn anreichern, doch ist weniger mehr. Eine Überdüngung schadet deinen Pflanzen und der Umwelt. Völlig frei von Pestiziden und anderen schädlichen Inhaltsstoffen ist biologischer Dünger, den du selbst herstellen kannst. Düngst du biologisch, kannst du dein Obst und Gemüse bedenkenlos verzehren. Aus Brennnesseln, die nahezu in jedem Garten wachsen, kannst du eine Jauche bereiten. Die Brennnesseln werden dafür zerschnitten und mit Wasser angesetzt. Diese Jauche verdünnst du mit Wasser, da sie sonst zu stark für deine Pflanzen ist.

 

3. Erfolgreich gärtnern mit Nützlingen

 

Nützlinge wie Schmetterlinge, Bienen oder Hummeln können Blüten bestäuben und für gute Erträge sorgen. Nützlich sind auch Regenwürmer, Käfer und andere Insekten. Sie reichern die Gartenerde an und lockern den Boden auf. Nur dann, wenn du nachhaltig gärtnerst, kannst du für alle diese nützlichen Tierchen optimale Bedingungen schaffen.

Steinhaufen bieten gute Verstecke für die nützlichen Helfer. Verzichtest du auf die chemische Keule, kannst du Nützlinge anlocken. Die nützlichen Insekten, aber auch Vögel, Würmer, Igel und andere Tiere lieben die Vielfalt. Du solltest viele verschiedene Pflanzen anbauen und möglichst naturnah gärtnern.

 

4. Das solltest du bei den Pflanzen beachten

 

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Um erfolgreich zu gärtnern, musst du die unterschiedlichen Bedingungen der Pflanzen beachten. Die Pflanzen müssen zu unterschiedlichen Zeiträumen in die Erde.

Frostempfindliche Pflanzen kannst Du im Haus oder im Gewächshaus vorkultivieren, bevor sie ins Freiland können Hier findest du einen interaktiven kostenlosen Pflanzkalender. Er informiert über die Aussaat- und Pflanzzeiten sowie über die verschiedenen Arbeiten, die du in jedem Monat erledigen solltest. Er informiert auch über die Erntezeiten von Obst und Gemüse.

 

5. Erfolgreicher Gartenbau mit Mischkultur

 

Manche Pflanzen vertragen sich besonders gut miteinander, während andere Pflanzen gar nicht miteinander können.

Die Mischkultur lockt nicht nur viele Nützlinge an, sondern sie hilft, Düngemittel zu sparen und sorgt für gute Erträge. Kohlsorten harmonieren nicht gut zusammen, während Möhren oder Erdbeeren mit Zwiebeln eine gute Ergänzung bilden. Du solltest dich informieren, welche Pflanzen eine erfolgreiche Symbiose miteinander führen.

Damit alle Pflanzen genügend Sonne bekommen, solltest du kleinere Pflanzen vor den größeren platzieren.

 

Ekaterina Beck

 

Birgit Schattling

Nutzpflanzen und Trends für Garten und Balkon

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