Informativer Überblick zur Naturschutzarbeit

Titelbild - Sonderausgabe NuL 2016

Einen informativen Überblick über die Naturschutzarbeit in Deutschland bietet die aktuelle Sonderausgabe der Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“.

Die für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Institutionen in Deutschland präsentieren in dieser Sonderausgabe ihre Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2015: das Bundesumweltministerium, das Bundesamt für Naturschutz (BfN), die für Naturschutz zuständigen Landesämter, die dem Bundesweiten Arbeitskreis der staatlich getragenen Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz (BANU) angehörigen Institutionen, die Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Naturschutz, Landschaftspflege und Erholung (LANA), die Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW) sowie zahlreiche Naturschutzverbände und Stiftungen.

BfN<-Präsidentin Prof. Beate Jessel resümiert: „So vielfältig wie die Natur, so unterschiedlich ist der Einsatz der für den Naturschutz Aktiven.“ Sie zeigt sich erfreut über das Engagement, die Investitionen und das Know-how der Akteure. „Die unterschiedlichen Aktivitäten in der Naturschutzarbeit in Deutschland haben 2015 dazu beigetragen, die Vielfalt der Natur zu erhalten, zu fördern, zu entwickeln und in das Interesse der Menschen zu rücken.“ Leider sei der Handlungsbedarf weiterhin hoch, so Jessel. Daher begrüßt die BfN-Präsidentin das Ende 2015 gestartete Aktionsprogramm „Naturschutz-Offensive 2020“ des Bundesumweltministeriums. „Das ambitionierte Handlungsprogramm, das zehn Schwerpunkte absteckt, mit denen die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt bis 2020 vorangetrieben werden soll, ist eine wichtige Weichenstellung für die künftige Naturschutzarbeit in Deutschland.“ Auch die Verbände und Stiftungen erreichten 2015 gemeinschaftlich mit der Petition „NatureAlert“ einen großen Erfolg: So viele EU-Bürgerinnen und Bürger wie noch nie sprachen sich darin für die europäischen Naturschutzrichtlinien aus: „Ein Meilenstein in Partizipation und bürgerlichem Engagement“, bilanziert Prof. Beate Jessel.

Ergänzt werden die zahlreichen Kurzbeiträge über Naturschutzmaßnahmen, Forschungsergebnisse und Innovationen durch tabellarische Steckbriefe aller beteiligten Institutionen. Die Kontaktdaten der zuständigen Ansprechpartnerinnen und -partner sollen einen Austausch ermöglichen. „Wir hoffen, dass der Einblick in die Naturschutzaktivitäten 2015 Inspiration für viele sein kann“, sagt BfN-Präsidentin Jessel.

 

Bezug

 

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11.05.2016 11:23
Bundesamt für Naturschutz