Gut für Elefanten: China gegen Elfenbeinhandel

Foto: Wikimedia CC 2.0/Eva Hejda

Guter Tag für Elefanten: In einer gemeinsamen Erklärung der Präsidenten der USA und Chinas stellen Barak Obama und Xi Jingping bei ihren Treffen in Washington einen „fast vollständigen Verbot für Elfenbeinimporte und –exporte“ in Aussicht.

Laut International Fund for Animal Welfare (IFAW) sei „die jetzige Ankündigung Chinas ist ein entscheidender Schritt eines der größten Verbraucherländer von Elfenbein, um Elefanten vor der ausufernden Wilderei zu schützen“. Das sagte Sonja van Tichelen, die IFAW-Regionaldirektorin für Europa in einer Pressemeldung der Organisation nach der Ankündigung der Präsidenten.

 

35.000 Elefanten pro Jahr fallen Wilderei zum Opfer

 

Das vorgehen der Supermächte könnte das Leben von immerhin 35.000 Dickhäutern pro Jahr bewahren. So viele, schätzen Artenschützer, werden pro Jahr von Wilderern wegen ihrer Stoßzähne erschossen.

China schließt mit dem Verbot einen der weltweit größten Märkte für legales aber auch illegales Elfenbein und rettet damit zehntausenden Elefanten das Leben“, betonte van Tichelen weiter. Die Entscheidung im Reich der Mitte folgte laut IFAW einer Ankündigung Präsident Obamas, „den Handel mit Elfenbein strikter zu regulieren und damit die Verkäufe in den USA stark zu reduzieren“.

 

Schlupflöcher für Elfenbein-HAndel schließen

 

Neben China ist in den USA einer der weltweit größten Elfenbeinmärkte. „Die neuen US Regularien könnten einige Schlupflöcher schließen, die den illegalen Handel mit Produkten aus Elefanten ermöglichen“, kommentiert die >IFAW: „Sollte die chinesische Regierung nun ähnliche Maßnahmen treffen und die Regierungen der USA und Chinas die Verbote auch durchsetzen, wäre diese ein Durchbruch, um den illegalen Handel entscheidend einzudämmen.“

Die Artenschützer sehen in den Ankündigungen einen Erfolg ihrer eigenen Aufklärungskampagne in China. Die habe Verbrauchern bewusst gemacht, dass Elefanten für Elfenbeinprodukte sterben müssen. Grace Ge Gabriel, IFAW-Regionaldirektorin Asien: „Die Nachfrage in China nach Elfenbein ist seitdem gesunken, die Haltung und das Kaufverhalten der Verbraucher haben sich verändert. Ein deutlich reduzierte Kaufwillen von Elfenbeinprodukten ist zu verzeichnen.“


red

 

 

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