Natürliches Wohnen ist gesund

Foto: pixaby CC/PublicDomain

Der Mensch ist ein Naturkind. Dies wird gerade jetzt zur aktuellen Jahreszeit wieder spürbar deutlich. Die ersten Knospen der Bäume sprießen, die Wiesen werden wieder grün, das Klima wird freundlicher und schon zieht es uns allesamt nach draußen. Gerade nach der langen und grauen Winterpause dürsten wir nach frischer Frühlingsluft, nach ausgedehnten Stunden unter blauem Himmel und viel Bewegung im Freien.

Damit folgen wir einem naturgegebenen Instinkt. Ein Instinkt, der vielen auch in die eigenen vier Wände folgt – zurecht natürlich.

 

Stadt vs. Land?

 

Die Frage, ob nun das Stadtleben dem Landleben vorzuziehen ist oder umgekehrt, kann wohl nicht so einfach pauschal beantwortet werden. Kurze Laufwege, ein gut ausgebautes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln, eine breite Infrastruktur und eine umfangreiche Palette an Einkaufs- und Kulturmöglichkeiten machen die Großstadt vor allem für junge Leute sehr attraktiv.

Die regelrechte Kehrwende wird oftmals erst ein paar Jahre später vollzogen, wenn der eigene Nachwuchs da ist, Kitas nicht in der Nachbarschaft liegen, Straßenlärm und Hektik den Familienfrieden stören und keine grünen Oasen zum Entspannen zur Verfügung stehen. Dann entschließen sich junge Familien sehr häufig, der geliebten Großstadt den rücken zu kehren und nach ihrer grünen Insel auf dem Land zu suchen. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass auch ab dem frühen Rentenalter das Land der Stadt den Rang abläuft und viele 60-PLusler nach mehr Ruhe und Ausgeglichenheit in der Natur suchen.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand, denn die Gesundheit spielt gerade im Alter eine immer größere Rolle.

 

Wenn die Natur fehlt

 

Foto: purnatur

Statistiken bestätigen immer wieder, dass sich die Natur positiv auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden auswirkt. Laut einer Studie des Forsa-Instituts sind Landkinder deutlich gesünder, als ihre Altersgenossen aus Großstädten. Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis treten bei Kindern aus ländlichen Regionen so gut wie nie auf. Bei Kindern aus Städten mit über 100.000 Bewohnern leiden mehr als 35 Prozent an mindestens einer dieser chronischen Erkrankungen.

Alarmierend sind auch die Statistiken zu den psychischen Leiden in Großstädten. 25 Prozent der Deutschen leiden wenigstens einmal in ihrem Leben an einer depressiven Phase oder an Depressionen. Der Anteil der Betroffenen aus Städten ist dabei deutlich höher, als bei denen, die aus einer ländlichen Region kommen. Wissenschaftler und Mediziner vermuten die Ursachen in der erhöhten Lärmbelästigung, dem zunehmend engen Lebensraum mit immer mehr Menschen und zu viel Zeit in geschlossenen Räumen.

 

Natürlich Abhilfe schaffen

 

Selbstredend kann die Lösung nicht darin bestehen, dass jeder einzelne die Flucht aufs Land antritt und die Städte verweisen. Weder kurz- noch langfristig wäre dies eine flächendeckende Option.

Viel einfacher und sinnvoller ist es, seine Lebensweise auf den Prüfstand zu stellen. Dazu zählen neben der Ernährung und ausreichend Bewegung auch genügend Stunden an der frischen Luft. Spaziergänge am Wochenende, der Fußweg zur Arbeit, eine Runde Joggen durch das Viertel – es gibt viele kleine Momente, die das Draußensein fördern und zur Gesundheit beitragen.

Ein weiterer Ansatz ist der eigene Wohnraum. Mit natürlichen Baustoffen und Materialien zieht ein kleines Stück Natur direkt in die eigenen vier Wände. So kann bereits ein Boden aus echten Holzdielen dazu beitragen, ein Stück Natur in den Alltag zu integrieren. Der Dielenhersteller purnatur hat diese Trendwende längst erkannt. Echte Rohstoffe wie Holz werten das eigene Heim positiv auf, schaffen Wärme und einen erholsamen Rückzugsort. Viele Grünpflanzen für die Innenräume, den Balkon oder die Terrasse schaffen zudem ein Ambiente, das zumindest ein erster aber entscheidender Schritt in Richtung Natürlichkeit ist.

 

Lukas Nekher

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