05.04.2019

Öko-Reinigungsmittel: Vorteile für Gesundheit und Umwelt

Foto: Pixabay CC/PublicDomain/Congerdesign

Gewöhnlich enthalten Reinigungs-, Spül- und Waschmittel viele für die Natur problematische Inhaltsstoffe. Ökologische Putzmittel sind eine gute Alternative.

In der Reinigungskraft sind sie nicht schlechter, aber sehr viel vorteilhafter für die Umwelt. Sie enthalten keine aggressiven Substanzen, die nicht abbaubar sind und der Natur schaden. Für die Gesundheit sind sie ebenfalls besser.

 

Mischung aus umweltunverträglichen Inhaltsstoffen

 

Die verschiedenen Substanzen in herkömmlichen Reinigern sind von Nachteil für die Gesundheit. Beim Putzen werden schädliche Chemikalien über die Haut und die Atmung aufgenommen.

Die Umwelt wird durch diese Mittel stark belastet. Inhaltsstoffe gelangen über den Abfluss in das Wasser und damit in die Natur. Die Belastung von Pflanzen und Tierwelt dauert an, da viele chemische Stoffe giftig und nicht biologisch abbaubar sind.

Beim Einkauf sollte daher nach Öko-Reinigungsmitteln gegriffen werden. Unter ÖKO-Planet.com sind weitere Informationen zu finden.

 

Vorteile biologischer Reinigungsmittel

 

Wer ökologische Putzmittel verwendet, ist schädlichen Chemikalien nicht ausgesetzt. Auf optische Aufheller, chemische Farbstoffe, Konservierungsmittel und Enzyme, die ebenfalls unverträglich sein könnten, wird verzichtet. Diese Stoffe gelangen nach der Umstellung nicht mehr in die Natur.

Die in Öko-Putzmittel enthaltenen Inhaltsstoffe sind viel weniger problematisch, denn sie werden innerhalb kurzer Zeit vollständig biologisch abgebaut. Die Umweltverschmutzung, das ist ein wichtiges Thema, wird deutlich verringert.

Die Hersteller setzen zudem auf Verpackungen aus nachhaltigen Rohstoffen, die recycelbar sind, sodass auch die Abfallbelastung verkleinert wird. Entsprechende Umweltsiegel wie " Der blaue Engel" oder das europäische Umweltzeichen "Ecolabel" geben Sicherheit.

 

Weniger antibakterielle Reinigungsmittel

 

Antibakterielle Putzmittel sind selten sinnvoll. In einem normalen Haushalt werden sie kaum gebraucht. Mittlerweile ist bekannt, dass eine zu häufige Nutzung zu Resistenzen gegen Antibiotika führen kann. Weitere gesundheitliche Probleme sind nicht ausgeschlossen.

Ökologische Reiniger enthalten meist keine antibakteriellen Wirkstoffe. Es wird vielmehr auf natürlich wirkende Inhaltsstoffe wie Essig gesetzt, die vollständig biologisch abbaubar sind.

 

Alle Möglichkeiten nutzen

 

Aus ökologischer Sicht sind Baukastenwaschmittel besonders empfehlenswert. Im Basiswaschmittel sind nur die nötigen Grundstoffe enthalten. Bleichmittel, Entkalker und Fleckenmittel werden bei Bedarf zugegeben. Die Dosierung kann damit den individuellen Bedürfnissen genau angepasst werden.

Besonders nachhaltig sind Waschnüsse. Die Nüsse des in Asien beheimateten Waschnussbaumes können zum Waschen der Wäsche eingesetzt werden. Die Waschwirkung ist zumindest bei nur leicht verschmutzter Bekleidung ausreichend.

 

Fazit

 

Es gibt viele Möglichkeiten nachhaltig zu waschen und zu putzen. Öko-Reinigungsmittel belasten die Umwelt weniger, da sie umweltverträgliche Stoffe enthalten, die biologisch abbaubar sind. Die Verpackung ist, soweit es geht, recycelbar, sodass wertvolle Ressourcen gespart werden.

 

Dieter Kosler

 

 

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