Stadtwald in Rastatt jetzt mit PEFC-Zertifizierung

Foto: Badisches Tagblatt/PEFC

Der Rastatter Stadtwald in Baden-Württemberg erfüllt die Anforderungen des Erholungswaldstandards von PEFC Deutschland. Dies bestätigt das Zertifikat, das Eva Schloßmacher, Auditorin der Zertifizierungsstelle DQS, die im Vorfeld das Rastatter Konzept für den Erholungswald geprüft hatte, jetzt an Rastatts Bürgermeister Wolfgang Hartweg überreicht.

Das Zertifikat erhielt der Rathauschef im Rahmen der jährlichen Rastatter Waldbegehung. Die Zertifizierung erstreckt sich auf 170 Hektar des insgesamt rund 1.500 Hektar großen Stadtwaldes, der bereits seit 2002 das PEFC-Zertifikat für nachhaltige Waldbewirtschaftung trägt. Die Kommune wurde damit nach Heidelberg und dem Wald rund um die Burg Hohenzollern als dritter baden-württembergischer Betrieb nach diesem Standard zertifiziert.

 

Erholungswert des Waldes schützen

 

Mit der Zertifizierung verpflichtet sich die Stadt, den Erholungswert des Waldes zu erhalten und zu fördern. Dazu zählen insbesondere die Planung der Infrastruktur der Erholungswege für Ruhesuchende oder Waldsportler, die Einrichtung eines Informationskonzeptes sowie eines Konfliktmanagements.

Die Umsetzung der Maßnahmen wird jährlich von der Zertifizierungsstelle überprüft.

Bürgermeister Wolfgang Hartweg betonte im Beisein von Forstrevierleiter Uwe Kirst, Kundenbereichsleiter

Forst Martin Koch und Hannah Kuhfeld aus der PEFC-Geschäftsstelle in Stuttgart die Herausforderung, der sich die Stadt mit der Zertifizierung stellt: „Mit dem Projekt Erholungswald wollen wir die teilweise widerstrebenden Interessen der Erholungssuchenden mit denen des Naturschutzes, des Forstbetriebs, der Jäger, der Reiter und Radler einvernehmlich unter einen Hut zu bringen“.

 

Zertifizierung nach dem PEFC-Erholungswaldstandard

 

Waldbesitzer, die bereits an der regionalen PEFC-Zertifizierung für nachhaltige Waldbewirtschaftung teilnehmen, können auf Grundlage einer einzelbetrieblichen Überprüfung ein Zertifikat für ihren Erholungswald erhalten. Hierzu müssen sie gegenüber einem unabhängigen Zertifizierer nachweisen, dass ein Erholungskonzept für das entsprechende Waldgebiet vorliegt und umgesetzt wird. 2015 erhielten die Städte Augsburg und Heidelberg die ersten beiden Zertifikate des seit 2014 entwickelten Standards.

 

Catrin Fetz

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