Thailand-Urlaub: Touristen helfen Elefanten

Foto: Pixabay CC/PublicDomain/Sasin Tipchai

Thailand hat zahlreiche unterschiedliche Touristenattraktionen zu bieten: Wunderbare Tempel, herausragende Cuisine, unglaublich freundliche Menschen, unzählige kulturelle Highlights sowie auch zauberhafte Inseln und mystische Bergketten.

Doch auch das Reiten von Elefanten hat sich in den letzten Jahren zu einer sehr beliebten Aktivität für Touristen entwickelt, wobei sich mittlerweile immer mehr herumspricht, dass die Tiere oftmals auf grauenhafte Art und Weise behandelt werden.

Touristen sollten diese Praktiken keinesfalls fördern, indem sie die Angebote der vielzähligen Anbieter im Thailandurlaub in Anspruch nehmen.

Das muss nämlich nicht sein. Gerade deswegen stellen sich mittlerweile auch immer mehr Touristen die Frage: Wie kann ich den Elefanten in Thailand konkret helfen? Wie kann ich gute Beispiele unterstützen, welche auf positive Art und Weise mit den majestätischen Dickhäutern arbeiten.

 

So kannst Du Elefanten in Thailand unterstützen

 

Elefanten gehören bereits seit über 4.000 Jahren zur thailändischen Landschaft und leben seither auch bereits direkt mit den Menschen in diesem wunderschönen südostasiatischen Land zusammen. Insbesondere in der Vergangenheit wurden thailändische Elefanten unter anderem zur Durchquerung von Wäldern, in Form von Kriegselefanten bei gewalttätigen Auseinandersetzungen und auch als Arbeitstiere im Bereich der Holzwirtschaft verwendet.

Dabei werden die von den Touristen ausgenutzten Elefanten nicht nur aktiv gezüchtet, sondern auch bereits in jungen Jahren in der freien Natur eingefangen, was den Grund hat, dass diese auf viel einfachere Art und Weise an den Menschen gewöhnt werden können.

 

Wie Elefanten grausam misshandelt werden

 

Anschließend beginnt der Prozess des sogenannten „Brechens“, während dem die Elefanten auf grausame Art und Weise abgerichtet werden.

Dies involviert unter anderem auch äußerst brutale Schläge in Form von Bestrafungen, unnatürliche Haltungsbedingungen, suboptimale Nahrungsmittel sowie auch -mengen und auch die Misshandlung mit spitzen Metallhaken, mit welchen die Elefanten immer wieder malträtiert werden, um zu zeigen, dass der Tierpfleger stets die Oberhand in diesem grauenhaften Machtspiel hat.

 

 

Klassik beruhigt blinde Elefanten

Der in Großbritannien geborene Pianist Paul Barton spielt Klavier für blinde und verletzte Elefanten, die in Elephants World, einem thailändischen Heiligtum für gerettete Dickhäuter, leben.

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Mittlerweile gibt es jedoch einige Elefanten-Camps, für welche das Wohlbefinden der Tiere einen höheren Stellenwert einnimmt und welche somit auch sinnvolle Alternativen zu herkömmlichen Anbietern darstellen, bei denen sich ausschließlich der eigene Profit im Mittelpunkt befindet.

Denn diesen wird nur insgesamt eine artgerechte Haltung geboten, sondern in weiterer Folge findet in diesen Camps auch weniger gewalttätige Aktionen statt, wobei es sich dennoch so gestaltet, dass während des Erziehungsprozesses nicht auf Gewaltanwendung verzichtet werden kann – auch nicht in den Camps, welche bessere Optionen darstellen.

 

Die freie Wildbahn: Immer noch die beste Alternative

 

Touristen, die Elefanten tatsächlich unterstützen möchten, können zwar Camps besuchen, welche artgerechtere Optionen im Vergleich mit herkömmlichen Anbietern darstellen, fördern damit aber dennoch Gewalt an den Tieren, welche schlicht und einfach an einem bestimmten Ort am besten aufgehoben sind:

Dieser Ort ist klarerweise die freie Wildbahn, welche das ursprüngliche Zuhause der Elefanten darstellt, aus welchem junge Tiere gewaltsam entfernt und anschließend in den unterschiedlichsten Camps eingesperrt werden. Natürlich gewähren einige Camps den Elefanten mehr Freiraum, doch stellen sie dennoch ein Gefängnis dar, da die Dickhäuter eben nur das jeweilige Gelände des Camps zur Verfügung haben.

Somit ist die Antwort auf die ursprüngliche Frage ganz klar: Touristen sollten entweder Camps besuchen, welche bessere Alternativen darstellen oder Angebote, welche diese Touristenattraktion anbieten optimalerweise überhaupt nicht beachten, um sich entschieden gegen diesen Geschäftsbereich zu positionieren.

 

Stephen Benoit

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