VSD 2018: Feiern ganz ohne Fleisch

Foto: Elisbath Leja

2018 "Vegan Street Day (VSD)" erstmalig in Hannover: ist Deutschlands größtes und ältestes veganes Straßenfest. Er findet seit 2006 in Dortmund, seit 2010 in Stuttgart und 2018 zum ersten Mal auch in der niedersächsischen Landeshauptstadt statt.

In allen drei Städten werden eine Vielzahl von Info-, Verkaufs- und Essensständen sowie themenbezogene Vorträge, Live-Musik und eine große „Kinderinsel“ geboten. Auch Nicht-Veganer/innen sind ausdrücklich eingeladen auszuprobieren und auf Entdeckungsreise zu gehen. Der VSD findet in Stuttgart am Pfingstsonntag, den 20. Mai (mit Begleitprogramm am gesamten Pfingstwochenende), in Dortmund am Samstag, den 4. August und in Hannover am Sonntag, den 1. September statt.

 

Die Termine des Vegan Street Day 2018

 

„Alle Helferinnen und Helfer sind davon überzeugt, dass die vegane Lebensweise Tiere, Umwelt, Klima und nicht zuletzt die eigene Gesundheit schützt. Wie abwechslungsreich diese Lebensart ist und wie man sich für Tierrechte einsetzen kann, das zeigt der VSD  auch dieses Jahr“, betont Sandra Franz, Pressesprecherin des ausrichtenden Vereins Animal Rights Watch.

 

In Stuttgart: Die Vielfalt der veganen Lebensweise präsentiert der "Vegan Street Day" am Pfingstsonntag (20. Mai). Ganz neu: Zum ersten Mal findet der VSD im Stuttgarter Europaviertel statt, direkt neben dem Hauptbahnhof.

An rund 100 Ständen haben die Gäste ganztägig Gelegenheit zum Schlemmen, Einkaufen und Informieren. Auf zwei Bühnen wird ein abwechslungsreiches Programm mit Koch- und Backshows, Live-Musik und spannenden Vorträgen geboten. Für die kleinen Besucher gibt es wie immer einen eigenen Kinderbereich.

Am Samstagabend (19. Mai) findet ein Warm-up-Konzert auf dem Pariser Platz statt.

Am Pfingstmontag (11 Uhr) lädt das VSD-Team außerdem zum 2. Stuttgarter Tierrechtstag im Alten Feuerwehrhaus ein.

 

In Dortmund: Am Samstag (4. August) folgt bereits zum 13. Mal der „Klassiker“ in Dortmund auf dem Reinoldikirchplatz. Der Vegan Street Day soll nicht nur die große Vielfalt veganer Produkte erlebbar machen. Er soll auch dazu anregen, selbst für Tierrechte aktiv zu werden. Dafür können sich Interessierte den ganzen Tag über in einem Aktionszelt zu vielfältigen Aktionsmöglichkeiten informieren und vernetzen.

Über 40 Informations- und Verkaufsstände bieten eine Auswahl rein pflanzlicher Speisen und anderer Produkte sowie viele hilfreiche Tipps und Informationen zur tierfreundlichsten Lebensweise. Ein Bühnenprogramm mit Vorträgen und Livemusik sowie ein eigener Kinderbereich komplettieren das Angebot.

 

In Hannover: Erstmals dabei ist Hannover, wo am 1. September rund um die Marktkirche vegan gefeiert wird: Zahlreiche Essens-, Verkaufs- und Infostände sollen für das kulinarische Wohl und Einkaufsvergnügen sorgen und Tierrechtsorganisationen die Möglichkeit geben, ihre Arbeit zu präsentieren. Auf einer Bühne wird ein Vortrags- und Unterhaltungsprogramm geboten. Ein Aktions- und Vortragszelt soll dem Aktivismus und der Vernetzung dienen. Vor Ort sollen kleine Tierrechtsaktionen auch direkt umgesetzt werden.


red

 

 

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