Wieder mehr Wildtiere in Europas Landschaft

Wisente im Rothaargebirge Foto: Wisentwelt.de

Gute Nachrichten: Europas Artenschutz wirkt. In den zurückliegenden 50 Jahren erholten sich die Bestände von 18 Säugetier und 19 Vogelarten. Das zählt ein aktueller Report der Naturschützer von Rewilding Europe: Wölfe, Braunbären und Adlern gehe es wieder besser, so die Artenschützer.

 

Mit Ausnahme des Iberischen Luchs', konnten alle Populationen der untersuchten Tierarten seit Beginn der 1960er-Jahre zum Teil sogar ganz kräftig wieder wachsen. Dazu gehören laut dem Report der niederländischen Stiftung auch die Biber oder das Wisent. Braunbären gibt es demnach heute doppelt so viele wie vor 50 Jahren. Die Wolfsbestände nahmen um 30 Prozent zu.

 

Im Schnitt erholten sich Säugetierarten um 30 Prozent

 

Rewilding Europe -Direktor Frans Schepers: „Die Menschen denken immer, dass unsere Natur in Europa immer mehr verarme. Nun können wir belegen, dass Naturschutz in Europa wirklich funktioniert.“

Natürlich seien die Bestandszahlen lange nicht so groß wie im 17. Jahrhundert, zitiert den Naturschützer die Agentur Environmentsal News Network. Jagdschutz und Gesetze aber hätten seit den 50er-JAhren des zurückliegenden Jahrhunderts dafür gesorgt, dass die Bestände sich erholten.

Die Zahlen der neuen Studie hatten die Zoological Society of London (ZSL) sowie BirdLife und European Bird Census Council zusammengetragen. Im Durchschnitt verzeichnen sie für Säugetierarten ein Plus von 30 Prozent.


pit

 

 

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