Ökologisch bauen für gesundes Wohnen

Foto: Johannes Gerstenberg / PIXELIO

Immer mehr Bauherren kommen ihrer ökologischen Verantwortung nach und entscheiden sich für eine nachhaltige Bauweise. Hierbei stehen die Ressourcenschonung und die Energieeffizienz an erster Stelle.

Das ökologische Bauen basiert auf den Wechselbeziehungen zwischen dem Ökosystem, den Menschen und der von ihnen gebauten Umwelt. Die international auch als "green building" oder "Grünes Bauen" bekannte Bauweise bietet die Chance, den zukünftigen Generationen eine intakte Umwelt zu hinterlassen, in der man gesund und gerne lebt.

 

Ökologisches Bauen mit Passiv- und Plusenergiehäusern

Nachhaltige Passiv- und Plusenergiehäuser sind eine ideale Möglichkeit, umweltschonend und zukunftsorientiert zu bauen. Die häufig in moderner Holzbauweise errichteten Häuser werden in den natürlichen Stoffkreislauf integriert. Dadurch werden die Ressourcen geschont. Ein wesentliches Merkmal von Plusenergiehäusern ist die Erzeugung zusätzlicher Energie, beispielsweise mithilfe von Photovoltaik. Die Solarenergie dient zunächst der Deckung des eigenen Energiebedarfs, später wird überschüssige Energie in das allgemeine Stromnetz eingespeist. In einem Passiv- und Plusenergiehaus lebt man Hand in Hand mit der Natur. Das zeigt sich zunehmend auch auf den Dächern der umweltschonenden Gebäude: Der Trend geht zur Dachbegrünung, um der Natur einen Großteil ihres ursprünglichen Lebensraumes wiederzugeben. Ökologisches Bauen erfordert ein umfangreiches bauphysikalisches sowie technisches Fachwissen. Deshalb ist es ratsam, hierfür einen Fachmann zu beauftragen. Dieser steht bereits bei der Standortund Baustoffwahl beratend zur Seite. Generell sind organische Materialien wie Holz, Hanf, Kokos und Flachs zu empfehlen. Weitere Bereiche, die von Experten begleitet werden sollten, sind die Wärmedämmung und die Entwässerungstechnik. Während in der Vergangenheit hauptsächlich Wohnhäuser ökologisch gebaut wurden, gibt es heute auch nachhaltige Bürogebäude und Gewerbeflächen. Sogar Stadtplaner berücksichtigen zunehmend ökologische Aspekte.

 

Der natürliche Baustoff Holz

Beim ökologischen Bauen werden die zahlreichen Vorzüge des Baustoffs Holz genutzt. Dieser zeichnet sich durch eine exzellente Ökobilanz aus: Er wächst stetig nach und ist somit nachhaltig. Bäume entziehen unserer Atmosphäre viel mehr klimaschädigendes CO2 als bei der Verarbeitung frei wird. Holz eignet sich hervorragend für den Hausbau, da es eine hohe Wetterfestigkeit aufweist und eine isolierende Wirkung hat. Im Sommer lässt es kaum Hitze ins Haus, in der kalten Jahreszeit bleibt die wohltuende Heizungsluft dort, wo sie gebraucht wird. So entsteht in einem ökologisch gebauten Haus das ganze Jahr über ein angenehmes Wohnklima, das gesundheitlich völlig unbedenklich ist. Darüber hinaus gibt Holz Feuchtigkeit nach draußen ab. Auf diese Weise werden schädliche Wohngifte und die Bildung von gesundheitsgefährdendem Schimmel vermieden. Die positive Wirkung des Baustoffs Holz reicht noch viel weiter: In den Innenräumen entsteht eine behagliche Atmosphäre, die Entspannung und Wohlbefinden schenkt. Ein weiterer Vorteil ist, dass Holz organisch ist und recycelt werden kann. Die Entsorgung ist einfach und umweltschonend.

 

Die Vorteile des ökologischen Bauens

* nachhaltig

* zukunftsorientiert

* individuelle Gestaltungsmöglichkeiten innen und außen

* kurze Bauzeit durch Vorfertigung im Werk und Endmontage

* Kosteneinsparungen durch die Bauweise

* langfristig niedrige Unterhaltskosten

* unabhängige Energieversorgung


26.08.2015 15:18
Willi D.

Willi D.

willi.dresden@web.de