Neue Ideen und gelebte Vertrauensbasis dank INQA

Zukunftsfähige Unternehmenskultur: Stefan Müller (PAPSTAR) mit Leonie Gebers.

„Die PAPSTAR GmbH setzt sich gemeinsam mit den Beschäftigten für gute Arbeitsbedingungen ein und hat mit Erfolg am Audit ‚Zukunftsfähige Unternehmenskultur‘ teilgenommen“, ist auf einer offiziellen Urkunde des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ nachzulesen, die Stefan Müller, Prokurist und Leiter Finanzen, jetzt bei einem entsprechenden Empfang in Berlin in Empfang nehmen durfte.

Ausgehändigt wurde das von Bundesminister Hubertus Heil und Lutz Stratmann, Geschäftsführer der projektverantwortlichen Demografie-Agentur für die Wirtschaft GmbH, signierte Schriftstück von Staatssekretärin Leonie Gebers, die Müller zu einer auf vielen Ebenen modern ausgerichteten Unternehmenskultur gratulierte, die in Zeiten des technologischen und demografischen Wandels ein wichtiger Motor für die Innovationskraft von Unternehmen sei.

 

„Gerade in einer vermeintlich etwas strukturschwächeren Region wie der Eifel hat uns das Konzept, sich langfristig für bestehende und zukünftige Mitarbeitende attraktiv aufzustellen, sofort angesprochen“, so PAPSTAR-Personalleiter Joachim Hees, der das Audit und die dazu erarbeiteten Maßnahmen federführend mit Stefan Müller und Thilo Mehrens aus der Personalabteilung betreut.

 

Eine Projektgruppe sollte sich schnell und vor allem über Abteilungsgrenzen und Hierarchieebenen hinweg formieren, so dass erste Erfolge nicht lange auf sich warten ließen – von der Entwicklung eines nachhaltigen Kommunikationskonzeptes, neuen Prämien- und Schichtsystemen für die Lagermitarbeiter, der Erarbeitung eines Prozesses für Mitarbeitergespräche über die Erstellung von Sport- und Freizeitangeboten, die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung und flexible Arbeitszeiten im Bereich der Verwaltung bis hin zu ganz komplexen Themen wie beispielsweise die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern.

„Verschiedenste Blickrichtungen – jeder Mitarbeiter hat jederzeit die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen – haben seither für eine ganze andere Qualität von Ideen gesorgt und durch die direkte Einbindung der Geschäftsleitung eine neue und vor allem gelebte Vertrauensbasis geschaffen“, kann Stefan Müller nach einer anfänglichen Phase der allgemeinen Skepsis zunehmend einen kollektiven Prozess des Sichöffnens ausmachen: „Das alles mündet in ein spürbares Wir-Gefühl, welches das tägliche Miteinander angenehm prägt.“

 

Für den Finanzexperten, der bei der Urkundenverleihung in Berlin auf dem Podium Rede und Antwort stand, ist allerdings auch klar, dass es mit der Auszeichnung allein jetzt nicht getan ist. PAPSTAR, so Müller, werde ständig am Ball bleiben, um den eingeleiteten Prozess zu forcieren und noch viele gute Ergebnisse zum Wohle aller Beschäftigten zu erzielen. So steht zu Beginn des neuen Jahres für den Standort Kall die Realisierung einer effektiven und vollumfänglichen digitalen Plattform, einer „virtuellen, emotionalen Heimat“, bevor, die sämtliche modernen Möglichkeiten der Informationsverteilung und des Informationsaustauschs beherbergt. Neben der Verwaltung werden dazu auch die Lagermitarbeiter mittels RSS-Feed und Screen-Funktionalität in den Aufenthaltsräumen mit eingebunden und ständig up to date gehalten. Schließlich, so Müller, „sind es unsere Mitarbeiter, die die Marke leben und unzählige spannende PAPSTAR-Geschichten erzählen können.“ Wissen und Know-how, welches sich das europaweit agierende Unternehmen künftig auch beim Bespielen verschiedenster externer Kommunikationskanäle zunutze machen möchte.

 

 

Über INQA (Initiative Neue Qualität der Arbeit)

Das Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ ist ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstütztes Angebot der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA). Es wurde in enger Zusammenarbeit von der „Bertelsmann Stiftung“, dem Institut „Great Place to Work“ sowie dem Demographie-Netzwerk e.V. entwickelt. Das Audit bringt Arbeitgeber und Arbeitnehmer partnerschaftlich an einen Tisch und wird als einziges Programm dieser Art gemeinsam von Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, Kammern und der Bundesagentur für Arbeit getragen. Darüber hinaus garantiert es von Beginn an in besonderer Weise die Einbeziehung der Beschäftigten.

 

 

Über das Unternehmen PAPSTAR GmbH

Die PAPSTAR GmbH mit Hauptsitz in Kall/Nordrhein-Westfalen zählt mit europaweit 634 fest angestellten Mitarbeitern (31 Auszubildende am Standort Kall) und weiteren 734 Teilzeitkräften, fünf internationalen Standorten (Spittal an der Drau/Österreich, Tarragona/Spanien, Lognes/Frankreich, Alingsås/Schweden und Buk/Polen) sowie weiteren Vertriebspartnern in vielen weiteren europäischen Ländern wie die Niederlande, Kroatien, Italien oder Schweiz zu einem der kontinental führenden Anbieter für Einmalgeschirr und Serviceverpackungen.

Das Sortiment des Unternehmens – PAPSTAR-Produkte sind in 54 Ländern weltweit erhältlich – umfasst über 7000 aus nahezu 220 Produktionen zusammengeführte Verbrauchsartikel der Kategorien Einmalgeschirr und -artikel, Gedeckter Tisch (Servietten, Tischtücher, Tischläufer, Tischsets, Kerzen u.v.a.m.), Serviceverpackungen, Verpackungsmittel, Hygiene-Produkte, Haushaltshelfer und Dekorationsartikel. Beliefert werden vor allem Cash-and-Carry-Märkte, SB-Warenhäuser, Verbraucher- und Supermärkte sowie Fachgroßhändler.

Das Zentrallager in Kall hat alleine 70.000 Paletten-Stellplätze, im vollautomatisierten Hochregallager werden in der Abhol- und Auslieferungslogistik im Monat 3800 Tonnen in rund 10.000 Lieferungen bewegt, bei durchschnittlich 2500 Paletten-Bewegungen pro Tag. Das große Plus des Unternehmens: Dank europaweiter Logistik- und Servicekonzepte stellt PAPSTAR jederzeit die Lieferfähigkeit seiner gesamten Produktpalette sicher.


19.10.2018 15:02
PAPSTAR GmbH


 

PAPSTAR GmbH

Bernd Born

bernd.born@papstar.de