31.01.2019

Klimawandel sorgt für Ebbe in der Kaffee-Tasse

Foto: Pixabay CC/PublicDomain

Die News schockt nicht nur Hippster und die Fans des täglichen Becherkults: Kaffee, das Lieblingsgetränk vieler Deutscher, droht das „Aus“. Der Gund: der Klimawandel!

Im Londoner Royal Botanic Garden ist sich Biologe Aaron Davis sicher. Seine Studien ergaben, dass im immer weiter aufheizenden Klima bald gut 60 Prozent aller wilden Kaffeesorten auf der Erde nicht weiter wachsen und gedeihen. „Allein 75 Sorten sind akut bedroht“, zitiert ihn etwa Treehugger in einem aktuellen Beitrag.

USA Today berichtet über Wissenschaftler, die sagen, dass unter den bedrohtren sorten auch einige seien, die seit 100 Jahren nicht mehr in der Natur gesichtet worden sind.

 

Wild-Kaffee ist vielfältig bedroht und droht auszusterben

 

Wenn der Einfluss der Menschen – durch die Rodung von Wäldern und damit die Zerstörung der Natur, in der Wildkaffee normalerweise wächst – hinzukomme, so der Wissenschaftler, könne es in 10 bis 20 Jahren für diebetroffenen Sorten zu spät sein.

Denn die Bedrohung des Kaffees ist inzwischen – leider – vielfältig. Die größere Hitze und die dadurch hervorgerufenen öfteren Dürren setzen Kaffeebäumen ebenso zu wie die immer enger werden Refugien, auf denen Wildkaffee wächst.

 

 

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Dabei ist Kaffee nicht die einzige Pflanzenart, die wir Menschen schätzen und die akut bedroht ist. Auch Bananen etwa geht es ähnlich: Weltweit kämpfen Plantagenbesitzer gegen den TR 4-Pilz. Er vernichtet die Ernten und bedroht die Bauern mit einem Leben in Armut.

Auch wenn der weitaus meiste Kaffee, den wir konsumieren, von Zuchtpflanzen aus Plantagen stammt. Wissenschaftler warnen, dass der Verlust der Wildarten mehr bedeute als eine wissenschtliche Spielvariante der Taxonomen – denn damit gehe vor allem die Vielfalt der Varietäten verloren – und der Genpool. Aus ihm könnnten die Botaniker schöpfen und eventuell resitente Arten züchten, die sich an ein veränderndes Klima anpassen könnten.


lnh

 

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