Memo AG: Gelebte Nachhaltigkeit in Main-Franken

Foto: Memo

Die memo AG erhielt im Steigerwald-Zentrum Handthal den Nachhaltigkeitspreis Mainfranken 2015. Ausgezeichnet wurde das Unternehmen für seine Leistungen für mehr Nachhaltigkeit von der Region Mainfranken in der Kategorie „51 – 250 Mitarbeiter“.

Als „Arbeitgeber, der in Sachen nachhaltiges Wirtschaften mit gutem Beispiel vorangeht“ erhält die memo AG diesen Preis nach 2012 bereits zum zweiten Mal.

Aus einem Bewerberfeld, welches von einem außerordentlichen Engagement in Sachen Nachhaltigkeit zeugte, stachen neben der memo AG vier weitere Unternehmen (Kategorie 1 – 10 Mitarbeiter: Tischstudio Mayer, Kategorie 11 – 50 Mitarbeiter: Brauerei Göller;

Kategorie 51 – 250 Mitarbeiter: Lindner NORIT GmbH & Co. KG sowie in der Kategorie über 250 Mitarbeiter: Knauf Gips KG) durch ihren herausragenden Einsatz in den Schwerpunktthemen Klima, Energie und Ressourcen heraus. Sie wurden von der Wettbewerbsjury – bestehend aus Oliver Freitag (IHK Würzburg-Schweinfurt), Anja Pfeuffer (HWK für Unterfranken) und Günther Wanger (Energieagentur Unterfranken) – zu den Gewinnern der diesjährigen Wettbewerbsrunde gewählt.

Die Unternehmen erfüllen die maßgeblichen Kriterien, etwa die Implementierung von Energiemanagementsystemen, die Durchführung energetischer Sanierungsmaßnahmen, die Nutzung von regenerativen Energien oder den Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Bestandteile des Kriterienkatalogs waren weiterhin die Realisierung eines klimafreundlichen Mobilitätsverhaltens, die Inanspruchnahme einer externen Energieberatung sowie außerbetriebliches Engagement für Umwelt- und Klimaschutz.

 

NAchhaltigkeit für Memo AG Kerngeschäft

 

Nachhaltigkeit ist für die memo AG Kerngeschäft und Voraussetzung für dauerhaften und stabilen wirtschaftlichen Erfolg. Für die praktische Umsetzung dieser Unternehmensphilosophie zeichnet die Abteilung Nachhaltigkeitsmanagement verantwortlich. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen: Am Standort Greußenheim wird memo nahezu zu 100 Prozent über regenerative Energieträger versorgt, das Unternehmen setzt auf klimafreundliche Mobilität, engagiert sich aktiv in zahlreichen

Umweltorganisationen und setzt Maßstäbe im Bereich Ressourcenmanagement – unter anderem durch den Einsatz des Mehrweg-Versandsystems „memo Box“.

Die Preisverleihung fand im Rahmen des Nachhaltigkeitssymposiums Mainfranken statt. Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Präsident des Club of Rome und Honorarprofessor an der Universität Freiburg, betonte als Key Note Speaker die Nachhaltigkeit als wichtigen Wettbewerbsfaktor in

einer Welt mit neun Milliarden Menschen. Laudator Florian Töpper, Landrat des Landkreises Schweinfurt, würdigte die unternehmerischen Leistungen der Preisträger des Nachhaltigkeitspreises Mainfranken 2015. „Die Sieger treten den Beweis an, dass Ökonomie, Ökologie und Soziales durchaus in Einklang zu bringen sind, ohne den wirtschaftlichen Erfolg zu gefährden. Sie sind Vorbilder für gelebte Nachhaltigkeit in Mainfranken und schaffen dadurch Motivation zur Nachahmung ökologisch tragfähiger, wirtschaftlich effizienter und sozial gerechter Maßnahmen.“

Für die memo AG nahm Lothar Hartmann, Nachhaltigkeitsmanager der memo AG, den Preis entgegen. „Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Preis bereits zum zweiten Mal erhalten – nicht nur, weil er aus der Region kommt, in der wir fest verwurzelt sind, sondern auch, weil unser jahrzehntelanges Engagement für Nachhaltigkeit erneut gewürdigt wird“, erklärt Lothar Hartmann. „Das ist ein schönes Vor-Geburtstagsgeschenk, da memo im kommenden Jahr 25-jähriges Jubiläum feiert.“


red

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