25.09.2019

Nachhaltigkeit im Unternehmen: Aufgabe für die Zukunft

Foto: Pixabay CC/PublicDomain

Der Begriff Nachhaltigkeit definiert ein umwelt-, ressourcenschonendes und sozialgerechtes Verhalten. Zentral ist dabei die verantwortungsvolle Nutzung von Ressourcen unter Berücksichtigung natürlicher Regenerationsfähigkeit.

Das Konzept der Nachhaltigkeit folgt keiner einheitlichen Definition und stellt daher für jedes Unternehmen eine individuelle Herausforderung dar. Es geht darum, konkrete Nachhaltigkeitsstrategien auf der Basis verbindlicher Werte festzulegen.

 

Verantwortung der Unternehmen

 

Nachhaltigkeit ist ein gesellschaftliches Anliegen und liegt somit auch im Verantwortungsbereich der Wirtschaft und damit der Unternehmen. Sich damit auseinanderzusetzen, wird auch von Nachwuchskräften vermehrt eingefordert. Für Unternehmen steht dabei natürlich im Fokus, wie sich unternehmerische Ziele mit Nachhaltigkeitskonzepten verknüpfen lassen. Dabei gibt es viele einzelne Ansätze und Aspekte, wie beispielsweise die Energieversorgung von Unternehmensstandorten oder die Büroeinrichtung.

Bei der Entwicklung jeder Nachhaltigkeitsstrategie steht zunächst der Istzustand im Fokus. Dabei ist zu klären, wie es um eine nachhaltige Arbeitskultur bestellt ist und welche Werte ein Unternehmen vertritt. Wie sieht es mit dem ökologischen Fußabdruck aus? Sind Werte wie nachhaltiges Konsumverhalten, Umwelteffizienz oder fairer Handel bereits Bestandteil der Unternehmenskultur? Wer diesen Istzustand definiert, kann daraus ein individuelles Optimierungspotenzial ableiten. Die so definierten Ziele, wie beispielsweise eine klimaneutrale Mobilität gilt es fest im Unternehmenskonzept zu verankern.

Wie auch bei anderen unternehmerischen Strategien lässt sich auch der Fortschritt in Bezug auf Nachhaltigkeit am besten durch konkrete Messungen nachvollziehen. Wasser- oder CO2-Einsparungen liefern Erkenntnisse darüber, ob eine Nachhaltigkeitsstrategie aufgeht. Dies beinhaltet einen nicht zu unterschätzenden Motivationsfaktor, der sich positiv auf Mitarbeiter aller Unternehmensebenen auswirken kann. Dabei gilt es, das eigene Engagement in puncto Nachhaltigkeit stets kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls weiterzuführen. Inspiration hierfür lässt sich an vielen Stellen finden.

 

Beispiele für die Umsetzung

 

Wie Nachhaltigkeit in der Praxis funktioniert, zeigt sich beispielsweise bei der KAISER+KRAFT-Gruppe. Hier wurde, basierend auf dem Unternehmenskonzept, eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. Dieses basiert auf der Definition des Unternehmensstatus und der dazugehörigen Handlungsfelder wie dem Einkauf oder der Logistik. Hieraus ergeben sich konkrete Ziele, deren Einhaltung anhand konkreter Daten, Zahlen und Fakten überprüft wird.

 

Oskar Dattelmann

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