Schwarzenegger: "Ölbosse sind Mörder"

Arnold Schwarzenegger Foto: Wikimedia CC/Stefanie Broughton

Der Terminator macht ernst: Arnold Schwarzenegger will die Bosse der Ölkonzerne vor den Kadi zerren. Ähnlich wie ehedem die Tabakindustrie sollen sie sich vor Gericht für die vielen Toten verantworten müssen, die das Verbennen fossiler Rohstoffe nach sich zieht.

Auf dem "South by Southwest Festival" im texanischen Austin - einem alljährlichen Stelldichein der Musik- und Digitalbranche - gab der kalifornische Ex-Gouverneur der Republikaner und Hollywood-Filmstar aus der östereichischen Steiermark ein Interview. Schwarzenegger: "Die Anwälte haben das mit den jährlich 7 bis 9 Millionen Tabak-Toten richtig gut gemacht und viel gelernt, so etwas zu verhindern."

Sein Rat an die Juristen: Gegen die Ölindustrie sollen sie jetzt genau das Gleiche unternehmen.

 

Schwarezneggers Kampf gegen die Ölindustrie

 

Das Magazin Grist zitiert den US-Politiker mit seiner Absicht, er werde seinen Worten schon bald auch Taten folgen lassen.

Arnold Schwarzenegger, der im nachgerüsteten Elektro-Hummer nur scheinbar als Umwelt- und Klimasünder durch den Sonnenstaat an der Westküste der USA fährt, nennt Umweltschutz "sexy" - viel besser als Abstinenz. In den zurückliegenden Jahren hat er immer wieder als Förderer erneuerbarer Energien aufhorchen lassen.

Über die Verantwortung der Ölindustrie und ihrer Manager findet er deutliche Worte: "Sie sind für mich ganz klar Mörder!"


pit

 

 

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