05.10.2018

Straßenlaternen: Günstige Ladestationen für Elektroautos

Foto: Ubitricity

Um die Elektromobilität voranzutreiben, braucht es flächendeckend ausreichend und einfach zugängliche Ladepunkte. Ein Berliner Startup hat ein Ladesystem für Elektroautos entwickelt, dass herkömmliche Straßenlaternen als E-Tankstellen nutzt. In London ist die Technologie unter anderem bereits im Einsatz.

 

Neben einem entsprechenden Anschluss an den Straßenlaternen, rüstet Ubitricity die Laternen mit wesentlich sparsameren LED-Leuchtmitteln aus und spart so Strom, der dann zum Laden der E-Autos genutzt werden kann. Mit einem entsprechenden Kabel, einem sogenannten „SmartCable“ mit integriertem Stromzähler kann der Elektroautobesitzer dann sein Fahrzeug während des Parkens aufladen. Der Stromzähler erfasst zusätzlich die getankte Strommenge, die Standort-ID der Straßenlaterne und auch die eindeutig zuordenbare ID des SmartCables. Mit Hilfe einer integrierten SIM-Karte werden die Daten übermittelt und eine genaue Abrechnung erstellt, der Betrag wird dann am Monatsende vom Konto abgebucht. Per Webanwendung oder mit einer praktischen App für unterwegs, sind die persönlichen Daten und Abrechnungen immer im Blick.

 

Foto: Ubitricity

Ubitricity nutzt also eine bereits bestehende Infrastruktur, um das Netz der Ladestationen schneller und kostengünstiger ausbauen zu können. Egal an welchen Ladepunkten und bei welchem Anbieter aufgeladen wird, am Ende des Monats gibt es nur eine detaillierte Abrechnung.

 

Getestet wird das System bereits in den Londoner Bezirken Hounslow und Richmond, aber auch in Oxford, in Berlin und in Darmstadt. Im Ausland kann der Nutzer per E-Roaming sein Fahrzeug auftanken. Auch Nicht-Ubitricity Ladesäulen sind mit einbezogen. Übrigens, die smarten Steckdosen können natürlich auch als Aufputzdose an der eigenen Hauswand oder als Ladepoller installiert werden.


hjo

 

 

 

 

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